Erdgas: GLP fordert weitere Preissenkung

FRAUENFELD. Nationalrat Thomas Böhni (GLP, Frauenfeld) habe bei den Stadtwerken Konstanz mehrmals für die Angleichung des Gaspreises auf beiden Seiten des Untersees interveniert. Nun resultiere eine sechsprozentige Preissenkung zum 1. Oktober, heisst es in einer Mitteilung der GLP von gestern.

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FRAUENFELD. Nationalrat Thomas Böhni (GLP, Frauenfeld) habe bei den Stadtwerken Konstanz mehrmals für die Angleichung des Gaspreises auf beiden Seiten des Untersees interveniert. Nun resultiere eine sechsprozentige Preissenkung zum 1. Oktober, heisst es in einer Mitteilung der GLP von gestern. Für ein mittleres Einfamilienhaus mit 20 000 Kilowattstunden Jahresverbrauch bringe das eine Ersparnis von rund 130 Franken. Die Stadtwerke liefern Erdgas von Kreuzlingen bis Wagenhausen und in Stein am Rhein.

Vergleiche zeigten, dass weitere Senkungen möglich seien, sagt die GLP. Böhni nannte auf Anfrage ein Potenzial von 10 bis 15 Prozent. Unverständlich sei, dass die Netzgebühr auf der Schweizer Seite des Untersees höher sei als im ebenfalls ländlichen Oehningen. Das solle sich auf Anfang 2013 ändern, fordert er. Dass die Stadtwerke den Euro-Franken-Kurs bei der Berechnung der Gaspreise letztes Jahr berücksichtigt hätten, müsse er mangels Einblick in die Unterlagen der Stadtwerke einfach glauben, sagt Böhni.

2008 sei der Gaspreis am Untersee etwa auf gleichem Niveau gewesen wie in Frauenfeld, danach aber relativ zu Frauenfeld gestiegen. Ferner meldet die GLP Zweifel an, ob der Ausbau des Gasnetzes am Untersee angesichts des Vormarschs der Wärmepumpen sinnvoll ist. (mkn)

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