Er verlegt zwei Kilometer Schlauch

Die Stützpunktfeuerwehr Münchwilen hat ein neues Fahrzeug in Betrieb genommen. Die Ausrüstung des Siebentönners ist insbesondere auf Löscheinsätze in entlegenen Orten ausgelegt.

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Münchwiler Feuerwehrleute und Behördenvertreter posieren vor dem neuen Fahrzeug. (Bild: pd)

Münchwiler Feuerwehrleute und Behördenvertreter posieren vor dem neuen Fahrzeug. (Bild: pd)

MÜNCHWILEN. Der Rahmen hätte passender nicht sein können. Im Rahmen des Kinder-Feuerwehrtages konnte die Stützpunktfeuerwehr Münchwilen am Wochenende die Schlüssel für ihr neues Einsatzfahrzeug übernehmen. Sein technisches Kernstück ist der neue Schlauchverleger. Gegenüber seinem Vorgänger bietet dieser einige Vorteile. So müssen die Schläuche nicht mehr von Hand auf die Seite gezogen werden, nach dem Einsatz können sie direkt wieder aufgeladen werden. Das mühsame Befüllen der Schlauchkassetten gehört ebenso der Vergangenheit an. Der Iveco mit einem Gesamtgewicht von sieben Tonnen verlegt bei einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern 2000 Meter Schlauch. Ein GPS-Gerät errechnet die optimale Position des Zwischenbeckens zur Druckverstärkung. So können entlegene Orte im Gebiet der Stützpunktfeuerwehr mit Löschwasser versorgt werden. (red./kuo)