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ENERGIEEFFIZIENZ: Sparsame Grossverbraucher

Das EKT hat mit 55 Unternehmen Vereinbarungen zur «Energie-Fitness» getroffen. Die Verantwortlichen rechnen, dass damit die Energie von 3000 Haushalten eingespart werden kann.

Thurgauer Firmen sparen Strom. «Unser Förderprogramm für Thurgauer KMU und Grosskunden ist ein voller Erfolg», freut sich Jolanda Eichenberger, Geschäftsführerin beim Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau (EKT). Mit 55 Unternehmen hat das EKT eine Vereinbarung unterzeichnet, schreibt dieses in einer Mitteilung. Wie die ersten Erfahrungen nun zeigen, gelinge es den Unternehmen, ihren Gesamtverbrauch bereits nach einem Jahr um fünf Prozent zu senken. «Die Firmen melden über drei Jahre ihren Energieverbrauch, der mit einer Ausgangslage verglichen wird. In dieser Zeit erhalten sie pro eingesparte Kilowattstunde 3,5 Rappen vergütet, maximal 50000 Franken.»

Energieverbrauch bei Maschinen gesenkt

«Die Energieeffizienz haben sich einzelne Firmenvertreter sogar zum Steckenpferd gemacht», fasst Projektleiter Daniel Stüssi seine Erfahrungen zusammen. Im ersten Quartal 2017 hätten 20 Workshops stattgefunden, die zusammen mit der Keest – dem Kompetenz-Zentrum Erneuerbare Energie-Systeme Thurgau – durchgeführt werden. «Dabei erreichten 80 Prozent der Firmen mit ihren eingeleiteten oder schon umgesetzten Massnahmen die vereinbarten Ziele», erklärt Stüssi. Konkret erzielen die Firmen Einsparungen, indem sie die Effizienz der Geräte, Maschinen oder der Beleuchtung verbessern.

«Die EKT hat sich um unsere Anliegen gekümmert, unkompliziert unsere Ausgangslage erfasst und im Rahmen des Workshops uns gut begleitet», sagt Flavian Schuller, Produktionsleiter der Swisstulle AG. Die Münchwiler Firma konnte ihren Gesamtenergieverbrauch um sechs Prozent reduzieren, um mehr als 500 000 kWh. Angesetzt hat Swisstulle bei einzelnen Maschinen mit hohem Energieverbrauch. Im Einsatz stehen unterschiedliche Wirkmaschinen, Färbe- und Hochtemperaturapparate. «Die Effizienz konnte gesteigert werden. Die Abgasemissionen sind tiefer und die Anzahl Pumpen, welche für die Zuführung der Wärme aus dem Heizkessel in die Maschinen verantwortlich waren, gingen zurück und damit auch der Stromverbrauch», schreibt das EKT. «Das Beispiel von Swisstulle zeigt, dass wir die Gesamtenergieeffizienz betrachten und verbessern wollen. Strom ist nur ein Faktor», sagt Stüssi.

Das jüngste Förderprogramm «Thurgauer Energie-Fitness» der EKT AG reihe sich nahtlos an die früheren Initiativen «Energie-Check KMU», «Energieprozess-Optimierung» und das «Stromeffizienz-Förderprogramm», schreibt die EKT weiter. Allen Programmen sei gemeinsam, dass sie mit gezielten Massnahmen und einem attraktiven Anreizsystem nachhaltige Energieeinsparungen sowohl bei Grossverbrauchern wie Endkunden auslösen. (red)

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