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Empfang für WM-Helden

Die Eschliker OL-Läufer Daniel und Martin Hubmann trumpften an der WM in Venedig auf. Am Sonntagabend wurden sie in ihrer Gemeinde gefeiert.
Christoph Heer
Ankunft auf der Vespa beim elterlichen Föhrenhof: Daniel Hubmann lenkt, sein Bruder Martin lässt sich chauffieren. (Bild: Christoph Heer)

Ankunft auf der Vespa beim elterlichen Föhrenhof: Daniel Hubmann lenkt, sein Bruder Martin lässt sich chauffieren. (Bild: Christoph Heer)

ESCHLIKON. Was für eine Ausbeute des Schweizer Orientierungslauf-Teams! Mit acht gewonnenen Medaillen (3 Gold, 4 Silber, 1 Bronze) gewann man den Medaillenspiegel ungefährdet vor Schweden (2, 2, 2) und Dänemark (1, 3, 2).

Zwei Sekunden fehlten

Einen grossen Anteil an diesem Erfolg hatten einmal mehr die Eschliker Brüder Daniel und Martin Hubmann. Bereits der Start zur OL-WM vor Wochenfrist war geglückt. «Ich konnte mir nach zwei medaillenlosen WM-Jahren wieder eine Silbermedaille umhängen lassen. Dieser Sprint in Venedig war eine einmalige Sache, welche ich nicht mehr vergessen werde», so Vizeweltmeister Daniel. Auf den Titel im Sprint fehlten ihm lediglich zwei Sekunden. «Einerseits freute ich mich über die Medaille im ersten Rennen, andererseits trauerte ich doch ein wenig der Goldenen hinterher.»

Zum Abschluss der WM holte sich die Männerstaffel am Samstag mit Daniel Hubmann, Matthias Kyburz und Fabian Hertner hinter Schweden die Silbermedaille. Daniel gewann somit drei Silbermedaillen (Sprint, Staffel und Langdistanz), sein Bruder rundet die Erfolgsgeschichte ab mit einer Goldmedaille im Mixed-Teamsprint.

An Erfolge gewöhnt

Noch vor dem Fussball-WM-Final in Brasilien feierte Eschlikon deshalb am Sonntagabend seine Helden. Zum Empfang auf dem Hof der Familie strömten etliche Fans, Freunde und Bekannte herbei. Gemeindeammann Robert Meyer, Peter Bär vom Thurgauer Sportamt, Heinz Stuber, Präsident vom Regionalverband, und Ernst Baumann, Präsident OL Regio Wil, fanden nur lobende Worte in ihren Ansprachen. Zwischendurch machte sich der Hubmann-Fanclub bemerkbar mit Kuhglocken und Applaus. Locker nahm es indes Vater Max: «Seit 2002 feierten wir schon viele internationale Erfolge, da gewöhnt man sich langsam, aber sicher daran.»

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