Elektronisches Rechtsbuch wird aktueller

Ein neues System ermöglicht die raschere elektronische Nachführung von Gesetzestexten. Verbessert wird damit auch die Handhabung des Rechtsbuches im Internet.

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FRAUENFELD. Auslöser für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für die Bearbeitung von Gesetzeserlassen waren in erster Linie technische Gründe. Das bisher verwendete System konnte heutige Anforderungen nicht mehr erfüllen. Wie die Staatskanzlei mitteilt, bringt das neue System verwaltungsintern Verbesserungen in der Prozessführung. Gesetzestexte können schneller nachgeführt werden.

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Zudem erlaubt es schon im Gesetzgebungsprozess, dass der bisherige Text und der Text mit den geplanten Änderungen gegenübergestellt werden können. Das erleichtert die Arbeit und die Übersicht für alle Behörden und Stellen, die in den Gesetzgebungsprozess eingebunden sind. Dazu gehören nebst der Verwaltung Parteien, Verbände und Institutionen, die sich beispielsweise im Rahmen von Vernehmlassungen zu Vorlagen äussern, insbesondere aber der Grosse Rat als gesetzgebende Behörde.

Randtitel über den Paragraphen

Vereinfacht in der Anwendung wurde zudem die Suche nach Erlassen im Internet. Die Neuerung kommt allen Anwenderinnen und Anwendern zugute, die im Netz Texte aus der Kantonsverfassung sowie aus kantonalen Gesetzen und Verordnungen nachschlagen.

Im weiteren ist die Darstellung der Erlasse erneuert worden. Die auf den ersten Blick am besten sichtbare Änderung ist, dass die Marginalien (Randtitel) nicht mehr seitlich, sondern über den Paragraphen stehen. Dies betrifft vorerst jedoch nur die Erlasse, die auf den 1. Januar 2013 in Kraft getreten sind. (id/red.)

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