Elektriker gehen in die Schulen

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Güttingen Die Thurgauer Elektriker nahmen letztes Jahr mit den Schulen Kontakt auf. Sie zeigten der Lehrerschaft die Anforderungen auf, welche die Elektrobranche in Mathematik und Algebra an Lehrlinge stellt. Dieses ungewohnte Vorgehen sei nicht überall auf Begeisterung gestossen, sagte Markus Füger, Präsident des Verbandes der Thurgauer Elektroinstallateure (VThEI), an der Generalversammlung vom 23. März in Güttingen, an der mehr als 70 Mitglieder und Gäste teilnahmen. Um die Lehrlingsauswahl geht es auch beim schweizweit einmaligen Niveau-Check, der im Frühsommer erstmals durchgeführt wird. «Nutzen Sie dieses neu geschaffene Instrument, damit wir in Zukunft möglichst wenig demotivierende Umteilungen von Lernenden vornehmen müssen», forderte Füger gemäss einer Verbandsmitteilung seine Berufskollegen auf.

Eine Erfolgsgeschichte in der Lehrlingswerbung verspre-che das «SmartHomeMobilE» zu werden, sagte Mike Tschirky, Präsident des Dachverbands. Mit dem Sattelschlepper und dem Projekt «Faszination Elektrizität erleben» leiste der Verband einen nachhaltigen Beitrag, um jungen Menschen das Thema Elektrizität, Energie und die vier Elektroberufe auf unterhaltsame Weise näher zu bringen. In diesem Mobil wird auf circa 90 Kubikmetern ein nahezu vollständiger Querschnitt durch Alltagsanwendungen und Innovationen der Elektrotechnik im Haushalt gezeigt. Das Mobil tourt ab April 2017 während vier Jahren jeweils circa 180 Tage durch die ganze Schweiz und kann reserviert werden. Tschirky wies auch auf die Wichtigkeit der Abstimmung über die Energiestrategie 2050 hin. «Das ist eine riesige Chance für unsere Branche, die es dringend zu nutzen gilt.» (red)