Einsprachen gegen die neuen Silos für Beton

ESCHENZ. «Es sind rund 20 Einsprachen eingegangen.» Der Eschenzer Gemeindepräsident Claus Ullmann spricht über die Reaktionen zum neuen Bauprojekt, welches das Kies- und Betonwerk Möckli plant.

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Geschäftsführer Fabian Möckli stellte die Pläne an einer öffentlichen Information vor – parallel zum Auflageverfahren. Er will den Zement künftig per Bahn in grösseren Mengen anliefern lassen. Um diesen Zement zu lagern, braucht er bis zu fünf neue Silos. Zudem will er eine unterirdische Tankstelle bauen.

Nach Ablauf der Auflagefrist gingen rund 20 Einsprachen bei der Gemeinde ein. Die Einsprecher wehren sich laut Gemeindepräsident Ullmann gegen die Emissionen wie Lärm oder Verkehr, die vom Kieswerk ausgehen. Auch die Höhe der Silos sei ein Thema. «Das Konzept, wie der Bahnverlad funktionieren soll, fehlt ebenfalls», sagt Ullmann. «Ich empfehle der Firma Möckli, das Siloprojekt zurückzunehmen und mit <Bahnablad Zement> als Gesamtpaket aufzulegen.»

Einsprachen ernst nehmen

Für den Gemeindepräsidenten ist klar: «Die Einsprachen müssen und werden wir im Gemeinderat ernst nehmen.» Betriebsleiter Möckli müsse den Gegenwind anerkennen.

Ullman sagt: «Da muss verhandelt und nach Lösungen gesucht werden.» Zudem sucht der Gemeinderat nach einer Alternative, wie das Kieswerk Richtung Frauenfeld erschlossen werden kann. «Wir haben Ideen, aber da ist noch keine spruchreif», sagt Ullmann. (end.)