Eingereist sind mehr Afghanen

BUCHS. Der Flüchtlingsstrom über die Balkanroute, wovon direkt das Rheintal betroffen ist, reisst nicht ab: 670 Asylsuchende reisten in der vergangenen Woche über die Rheintaler Grenze ein. Zum Vergleich: Im Raum Basel waren es 217, im Wallis 139.

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BUCHS. Der Flüchtlingsstrom über die Balkanroute, wovon direkt das Rheintal betroffen ist, reisst nicht ab: 670 Asylsuchende reisten in der vergangenen Woche über die Rheintaler Grenze ein. Zum Vergleich: Im Raum Basel waren es 217, im Wallis 139. Dies ist verglichen mit den anderen Wochen im Oktober ein sehr hoher Wert. Aktuell reisen aber wieder weniger ein: «Nach einer Spitze hat sich die Lage im Kanton St. Gallen etwas beruhigt. Zurzeit kommen 20 bis 30 Flüchtlinge pro Tag hier an», sagt Markus Frauenfelder von der Koordinationsstelle Bevölkerungsschutz des kantonalen Amtes für Militär und Zivilschutz.

Auch in die Ostschweiz reisen vor allem Afghanen ein (Ausgabe vom Mittwoch, «Thema»). In der letzten Woche wurden in Buchs und St. Margrethen 495 Menschen aus Afghanistan registriert. Deutlich weniger kommen aus Syrien: 126 Menschen aus dem Bürgerkriegsland suchten im Rheintal Schutz. Der Rheintaler Zivilschutz ist derzeit nicht im Einsatz, obwohl das Empfangs- und Verfahrenszentrum in Altstätten überbelegt ist. (rzo)

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