Eingehende Prüfung

FRAUENFELD. Derzeit prüft das Kantonale Tiefbauamt (TBA) im Auftrag des Departements für Bau und Umwelt (DBU) den Antrag der Stadt Frauenfeld für einen Einbahnversuchsbetrieb in der Vorstadt. «Wir prüfen den Antrag eingehend», sagt Benedikt Eberle, Abteilungsleiter Planung und Verkehr beim TBA.

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FRAUENFELD. Derzeit prüft das Kantonale Tiefbauamt (TBA) im Auftrag des Departements für Bau und Umwelt (DBU) den Antrag der Stadt Frauenfeld für einen Einbahnversuchsbetrieb in der Vorstadt. «Wir prüfen den Antrag eingehend», sagt Benedikt Eberle, Abteilungsleiter Planung und Verkehr beim TBA.

Das TBA prüft, ob die gewünschte Massnahme zweck- und verhältnismässig sei, auch Aspekte der Verkehrssicherheit würden angeschaut. «Wir beurteilen auch die umweltrelevanten Auswirkungen wie Verkehrslärm», sagt Eberle. Ein Verkehrsversuch sollte a priori eine realistische Chance auf spätere Verwirklichung haben. Laut Eberle möchten DBU/TBA der Stadt bis Ende September eine begründete Stellungnahme zukommen lassen. Sollte die Verkehrsanordnung mit dem Segen des Kantons zustande kommen, können Betroffene während der Auflagefrist von 20 Tagen Beschwerde einreichen.

Tempo-30-Zonen seien auf Kantonsstrassen nur bei ausserordentlichen Bedingungen möglich. Ein Gutachten müsse nachweisen, dass die Abweichung von «Generell 50» notwendig, zweckmässig und verhältnismässig sei, sagt Eberle. (hil)