Einer war nicht zu schlagen

Mit vier Siegen und einem Unentschieden gewinnt Max Knaus aus Kreuzlingen das 3. Thurgauer Open.

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Feldherrenschach: Paul Brönimann, Kreuzlingen, im Spiel gegen Alina Potterat, St. Gallen. (Bild: pd)

Feldherrenschach: Paul Brönimann, Kreuzlingen, im Spiel gegen Alina Potterat, St. Gallen. (Bild: pd)

romanshorn. Auf seinem Weg zum Sieg besiegte Max Knaus den Zweitplazierten Jürg Morf aus Landschlacht, den Viertplazierten Hans Peter Sailer aus Deutschland und den Fünften, Beat Abegg, Altdorf, und gab nur gegen den Dritten, Manuel Sprenger aus Wängi, einen halben Punkt ab. So überlegen hat bisher noch kein Spieler das Thurgauer Open gewonnen.

Im Turnier der Clubspieler konnte sich Daniel Aeppli aus Russikon deutlich durchsetzen. Er gewann vor Hanspeter Zott und Anton Knecht vom organisierenden Schachclub Romanshorn. Am Turnier der Amateure konnte sich überraschend Robert Bolt, Friltschen, durchsetzen. Die Spieler der Thurgauer Clubs erlitten hier eine herbe Niederlage. Einzig Paul Brönimann, der Erfinder des Feldherren-Normal-Doppelschachs, erreichte mit 3 Punkten ein für ihn überdurchschnittliches Resultat.

Turnierfavorit Nikollë Desku aus Uttwil musste sich mit Rang 4 zufriedengeben. Dafür siegte er knapp im ersten Feldherren-Normal-Doppelschach am Mittwochnachmittag. An diesem nahmen 10 Spieler teil. Bei dem mit je 15 Minuten Bedenkzeit ausgetragenen Turnier hatten die Teilnehmer trotz anfänglicher Skepsis grossen Spass. Insbesondere der Junior Aron Potterat hatte grosse Freude. Alle Teilnehmer konnten als Preis entweder ein Feldherren-Normal-Doppelschach-Spielset oder zumindest ein rollbares Spielbrett mitnehmen. Alles gespendet vom Erfinder, Paul Brönimann, aus Kreuzlingen. (red.)

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