«Einen Strombroker bei der EKT gibt es nicht»

Frau Jolanda Eichenberger, ab kommendem Juli sind Sie CEO der EKT-Gruppe. Wer wird denn Ihr Nachfolger als EKT-Finanzchefin?

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Frau Jolanda Eichenberger, ab kommendem Juli sind Sie CEO der EKT-Gruppe. Wer wird denn Ihr Nachfolger als EKT-Finanzchefin?

Die Geschäftsleitung wird von heute sechs auf vier Personen reduziert. Die Konzernleitung besteht neu nur noch aus zwei Personen, nämlich mir als CEO und als CFO: Cornel Loser. Zur Geschäftsleitung gehören ausserdem Leiter Netze und Produktion von neuer erneuerbarer Energie: René Gaus und Leiter Energie und Vertrieb: Steffen Arta.

Mit der Liberalisierung am Strommarkt wird heute Strom börsenähnlich gehandelt. Gehört zu Ihrem Aufgabengebiet auch das einer Strombrokerin?

Nein. Einen Strombroker oder eine Strombrokerin im eigentlichen Sinne gibt es bei der EKT nicht. Wir kaufen am Strommarkt Energie ein, sobald wir einen entsprechenden Kundenauftrag erhalten.

Der Grosse Rat hat den Ausstieg aus der Atomenergie diskutiert. So soll mehr Strom im Thurgau produziert werden. Wie kann die EKT AG das bewerkstelligen?

Die EKT wird nach ihren Möglichkeiten zusammen mit Partnern Energieproduktionsanlagen bauen, sofern diese auch wirtschaftlich betreibbar sind. (bor)

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