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Eine Zulage für Bartpflege

Haben Sie's gemerkt? Es gibt angeblich einen Trend zurück zum vaterländischen Einkaufen. Der Einkaufstourismus ennet der Grenze sei am Abflauen, wollen uns die neusten Zahlen weismachen. Das kann man denen abkaufen oder nicht.
Christian Kamm

Haben Sie's gemerkt? Es gibt angeblich einen Trend zurück zum vaterländischen Einkaufen. Der Einkaufstourismus ennet der Grenze sei am Abflauen, wollen uns die neusten Zahlen weismachen. Das kann man denen abkaufen oder nicht. Falls es tatsächlich stimmt, müsste die Trendwende nicht nur die heimischen Detaillisten freuen. Sondern auch die Polizisten.

Dann hätte die Kantonspolizei weniger mit Zürchern zu tun, die auf der Autobahn Richtung Konstanz rasen, und dafür mehr Zeit für die Bartpflege. Im Unterschied zum Kanton Genf sind im Thurgau nämlich Taliban-Polizisten erlaubt. Aber eben: gepflegt muss er sein, der Bart. Polizistinnen kommen in Sachen Körperschmuck übrigens ebenfalls auf ihre Kosten. Sie dürfen geschminkt und mit lackierten Fingernägeln Bussen verteilen. Alles im grünen Bereich, solange vor lauter forciertem Körperschmuck niemand auf die Idee kommt, als Pendant zum erotischen Bauernkalender einen erotischen Polizist(inn)en-Kalender zu lancieren. Nicht völlig ausgeschlossen sind hingegen politische Verwerfungen: Wenn es den Thurgauer Polizisten etwa in den Sinn kommen sollte, die Einführung einer Bartpflege-Zulage zu verlangen.

Apropos Bauernkalender. Es ist wieder Olma-Zeit. Die muss uns im Thurgau zwar nicht interessieren – wir haben schliesslich die Wega. Seit Neustem aber scheint die Olma auch für die Lancierung von Ostschweizer Bundesratskandidaten zuständig zu sein. Der Thurgau übt sich in Zurückhaltung: Wer braucht schon einen Sitz in der Regierung, wenn er auch ohne Bundesrat die Zollstelle Romanshorn retten kann?

Und dann wäre da noch Marco Streller. Der ist, richtig, kein Ostschweizer. Und er will auch keiner sein. Im Gegenteil: Der abgehalfterte Fussballer sagte der «Basler Zeitung», er wolle nicht ins Trainermetier wechseln, weil er seine Karriere sonst womöglich im Thurgau beginnen müsste. Muss er nicht. Bewahre! Uns genügt bereits, dass ein nicht ganz unbekannter Fussballtrainer namens Jogi Löw seine Karriere damals im Thurgau gestartet hat.

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