Eine Zeremonie mit langer Tradition

• In China gehört das Räuchern seit mehr als 2000 Jahren zu religiösen Zeremonien, Ahnenverehrungen und zur traditionellen Medizin. Die zwei wichtigsten Räucherwerke sind Agar- und Sandelholz.

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• In China gehört das Räuchern seit mehr als 2000 Jahren zu religiösen Zeremonien, Ahnenverehrungen und zur traditionellen Medizin. Die zwei wichtigsten Räucherwerke sind Agar- und Sandelholz.

• Das Räucherstäbchen (Agarbathi oder Agarbatti) ist eine der Hauptformen des Räucherns in Indien. Das Räucherwerk wird in Form einer Paste um ein Bambusstäbchen gepresst. Die Paste besteht aus Holzpulver, Ölen, Wasser und Aromen. Das Räuchern ist ein tägliches Ritual, es hält Dämonen fern und angeblich die Luft rein.

• Tibetisches Räuchern wird in Tibet, Nepal und Bhutan praktiziert. Es ist ein zentrales Element tibetischer Medizin. Der Geruch ist meist erdig, die Inhaltsstoffe reichen von Zimt bis Wacholder. Im Inneren des Räucherwerks befindet sich kein Bambusstab.

• In Japan gibt es zwei Hauptarten von Räuchern. Einerseits wird duftendes Holz verbrannt oder verglüht, andererseits gibt es Räucherstäbchen ohne Bambuskern. Die häufigsten Räucherwerke sind – wie in China – Agar- und Sandelholz. Das Räuchern ist Teil der japanischen Teetradition. (chf)