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Eine Station näher zum Langdorf

Der Grosse Rat ebnet den Weg zur S-Bahn-Haltestelle im Frauenfelder Langdorf. Über die Zukunft des Bahnhofs Hüttlingen-Mettendorf herrscht Verwirrung.
Thomas Wunderlin
Christian Mader EDU, Frauenfeld (Bild: Reto Martin)

Christian Mader EDU, Frauenfeld (Bild: Reto Martin)

Jetzt zahlt der Bund 35 Prozent der Baukosten der neuen S-Bahn-Haltestelle im Frauenfelder Langdorf. Denn der Thurgauer Grosse Rat hat am Mittwoch mit 115 zu 0 Stimmen einen Teil der geplanten Richtplanänderungen vorzeitig in den Status Festsetzung befördert. Betroffen ist das Frauenfelder Agglomerationsprogramm zweiter Generation. Der Bund habe dies zur Bedingung für seine Beteiligung gemacht, sagte Regierungsrätin Carmen Haag.

Eine nächste Hürde ist der Kostenanteil von schätzungsweise acht Millionen Franken, den die Stadt Frauenfeld genehmigen muss. Frauenfeld muss auch eine Busverbindung nach Hüttlingen herstellen. Denn ein Zug, der im Langdorf hält, fährt in Hüttlingen-Mettendorf vorbei. Sonst verpassen die Passagiere ihre Anschlüsse in Weinfelden.

Laut Christian Mader (EDU, Frauenfeld) ist ein Bus für Hüttlingen von Vorteil, da der Bahnhof auf der grünen Wiese liegt. Er hoffe, sagte Stephan Tobler (SVP, Neukirch), andere Regionalplanungsgruppen würden ebenfalls berücksichtigt, wenn sie ein spezielles Anliegen hätten. Haag versprach ihm Gleichbehandlung. Andreas Guhl (BDP, Oppikon) fände es phantastisch, wenn tatsächlich 2000 tägliche Ein- und Aussteiger im Langdorf erreicht würden. Er warnte vor dem Rückbau des Bahnhofs Hüttlingen-Mettendorf; mittelfristig werde er wieder in Betrieb genommen, um die Verbindung nach Osten zu verbessern. Christine Steiger (SP, Steckborn) korrigierte Guhl: «Hüttlingen-Mettendorf wird nicht geschlossen oder abgebaut, sondern einfach nicht mehr so häufig angefahren.» Tatsächlich ist die Zukunft des Bahnhofs Hüttlingen-Mettendorf offen, wie Werner Müller, Thurgauer ÖV-Chefplaner, auf Anfrage erklärt. Die Beteiligten müssen sich noch darüber verständigen. Wird das Langdorf stündlich bedient, ist das auch für Hüttlingen-Mettendorf der Fall. Ist im Langdorf der Halbstundentakt erwünscht, bleibt für Hüttlingen-Mettendorf kein Halt. Der Bahnhof wird aber keinesfalls abgebaut. Denn ab 2030 wird er beim nächsten Ausbauschritt des Bahnangebots möglicherweise wieder bedient.

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