Eine Schule mit langer Geschichte

Im Jahr 1837 wurde die Schulgemeinde Dingetswil gegründet und das erste Schulhaus in Dingetswil gebaut. Heute wird das Haus oberhalb von Fischingen als Ferienheim genutzt. Das neue Schulhaus wurde zwischen 1902 bis 1909 gebaut. Gekostet hat der Neubau gut 40 000 Franken.

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Im Jahr 1837 wurde die Schulgemeinde Dingetswil gegründet und das erste Schulhaus in Dingetswil gebaut. Heute wird das Haus oberhalb von Fischingen als Ferienheim genutzt. Das neue Schulhaus wurde zwischen 1902 bis 1909 gebaut. Gekostet hat der Neubau gut 40 000 Franken.

Zwischen 1981 und 1983 wurde die Liegenschaft renoviert. Ab 1976 unterrichtete Werner Ibig, der heutige Direktor des Klosters Fischingen, an der Gesamtschule die Erst- bis Sechstklässler. Die Schülerzahlen schrumpften so stark, dass schliesslich die damalige zuständige Regierungsrätin Vreni Schawalder beschloss, die Schule Dingetswil auf den Sommer 1998 zu schliessen.

Die Primarschulgemeinde Dingetswil, die aus keinem Dorf, dafür aus 17 Höfen und Weilern besteht, und das höchstgelegene Schulhaus im Thurgau ihr Eigen nannte, kämpfte für das Weiterbestehen ihrer «Hochschule». vergebens. Die Schule wurde geschlossen, und im März 2007 befand die Versammlung der Volksschulgemeinde Fischingen, das Haus zum geschätzten Verkehrswert von gut 700 000 Franken zu verkaufen. Irene und Daniel Hausammann kauften das ehemalige Schulhaus ein Jahr später. (rb)