Eine Scheune voll Musik

ESCHENZ. Das Schüür-Fäscht wird von der Musikgesellschaft Eschenz ausgerichtet. Dieses Jahr wartet der Gastverein mit einer kleinen Überraschung auf.

Peter Spirig
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Die Festgäste in der Scheune klatschen in die Hände. (Bild: Peter Spirig)

Die Festgäste in der Scheune klatschen in die Hände. (Bild: Peter Spirig)

Beim Schüür-Fäscht der Musikgesellschaft Eschenz, das am Samstagabend in der Scheune der Mosterei von Beatrice und Albert Weber an der Kirchgasse begangen wurde, kam es zu einer kleinen Überraschung. Dirigiert wurde der Gastverein, es handelte sich um die Bürgermusik Ettenhausen, einer Ortschaft bei Aadorf, zum allerletzten Mal von Franz Inauen. «Eigentlich hatte er seinen Rücktritt schon angekündigt, aber bei diesem Konzert wollte er unbedingt nochmal dabei sein», sagte Geri Steck, Präsident der Musikgesellschaft Eschenz. Seine Musikanten aus dem Hinterthurgau hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen und spielten die letzten Stücke in einem weissem T-Shirt und dem Aufdruck «Danke Franz». Seinem letzten Konzert als Dirigent lauschten auch besondere Gäste, denen Franz Inauen einiges zu verdanken hat. Es handelte sich um seinen Musiklehrer Kurt Brunner, Rolf Bolli und Bernhard Baumann, den Dirigenten der gastgebenden Musikgesellschaft Eschenz, bei dem er einen Dirigentenkurs belegte.

Danach war die Bühne frei für das Duo Sommertraum. Doris Gassmann und Achim Holzmann animierten fröhlich zum Mitmachen. Die Eschenzer Musikanten gaben alles, um ihre Gäste zu verwöhnen – und das nur wenige Stunden, bevor sie am Sonntag wieder ans Werk mussten. Nach der Firmung spielten sie bei der katholischen Kirche ein Ständchen. Das nächste Mal zu hören sind die Eschenzer Musikanten bei der Ehrung der Jubilare am 25. Oktober.