Eine Miss hätte der Stadt gutgetan

Sie hat es also nicht geschafft. Saskia Metz aus Frauenfeld ist vergangenen Samstag nicht zur Miss Ostschweiz gekürt worden. Schade. Denn so ein Titel hätte Frauenfeld in der ganzen Ostschweiz Glanz verliehen.

Markus Zahnd
Drucken
Teilen

Sie hat es also nicht geschafft. Saskia Metz aus Frauenfeld ist vergangenen Samstag nicht zur Miss Ostschweiz gekürt worden. Schade. Denn so ein Titel hätte Frauenfeld in der ganzen Ostschweiz Glanz verliehen. Das wäre etwas anderes gewesen als die negativen Schlagzeilen im vergangenen Sommer über das Frauenfelder Open Air, weil die jungen Leute – die meisten davon übrigens keine Frauenfelder – keinen Ordnungssinn mehr haben.

Doch eben, Saskia Metz ist am Samstag in der zweitletzten Runde ausgeschieden. Frauenfeld muss daher weiter auf einen Schönheitstitel warten, seit Luca Ruch 2011 zum schönsten Schweizer gewählt worden war. Immerhin stellte die Hauptstadt mit Stephanie König die Apfelkönigin 2013/14.

Doch auch ohne Missen und Mister gibt es in Frauenfeld Dinge, die Strahlkraft gegen aussen haben. Es gibt einen naturnahen Park mitten in der Stadt oder einen idyllischen Radweg entlang der Bahnlinie. Also irgendwann. Denn sowohl Murg-Auen-Park als auch Radweg brauchen etwas länger bis zur Realisierung als geplant. Es wäre eben doch besser gewesen, wenn Saskia Metz zur Miss Ostschweiz gekürt worden wäre. Und vielleicht hätte sie den Park und den Radweg in ihrem Amtsjahr ja noch einweihen können. Aber nur vielleicht.

Aktuelle Nachrichten