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Eine Million ist nicht genug

Der anhaltende Einkaufstourismus ist bei Thurgauer Detailhandelsgeschäften ein unliebsames Thema. Doch der Dachverband will Gegensteuer geben.
Matthias Hotz, Präsident von TGshop, sprach zu seinen Mitgliedern. (Bild: pd)

Matthias Hotz, Präsident von TGshop, sprach zu seinen Mitgliedern. (Bild: pd)

WEINFELDEN. Der Kampf gegen das Einkaufen im grenznahen Ausland ist noch lange nicht gewonnen. Das sagte Matthias Hotz am Donnerstagabend an der Jahresversammlung von TGshop im Weinfelder «Trauben» vor 45 Mitgliedern. Doch TGshop, der kantonale Dachverband der Detailfachhandelsgeschäfte, sei weit davon entfernt, die Flinte ins Korn zu werfen, so der Präsident. Beispielsweise die Abgabe von 70 000 Einkaufstaschen mit dem Slogan «Ich poschte im Thurgau» sei ein «grosser Erfolg zur Sensibilisierung der Menschen» gewesen. Hotz vergass nicht, dem Kanton Thurgau ein Kränzchen zu winden, habe er doch mit einem finanziellen Beitrag diese Kampagne massgeblich mitgetragen und damit bewiesen, dass «der Detailhandel dem Kanton am Herzen liegt», so Hotz.

Geschenkkarte aktiv fördern

Um die Kunden an die einheimischen Geschäfte zu binden, soll die 2009 lancierte Thurgauer Geschenkkarte weiter gefördert werden. Seit dem Start der Geschenkkarten wurden nicht weniger als 950 000 Franken draufgeladen, wovon allerdings noch 234 000 Franken auf eine «Entladung» in einem der rund 100 Fachgeschäfte warten. Für TGshop-Vize Elisabeth Steiner ist «eine Million zwar viel, aber noch nicht genug. Ich habe das Gefühl, dass da noch viel mehr gehen könnte, wenn noch mehr Geschäfte sich daran beteiligen würden», appellierte Steiner an den Solidaritätsgedanken.

Präsident im Amt bestätigt

Keine Veränderung gab es in der Geschäftsleitung und dem Vorstand, stellte sich doch das Team um Präsident Matthias Hotz unverändert für eine weitere Amtszeit von vier Jahren zur Wiederwahl und wurde einstimmig im Amt bestätigt. (red.)

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