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Eine Hinterlassenschaft wie aus heiterem Himmel

Im November 2016 gab der Kanton Thurgau bekannt, dass Walter Enggist sein gesamtes Vermögen je hälftig der Kantonsbibliothek und dem Amt für Archäologie vermachte. Das kam wie aus heiterem Himmel. Niemand auf der Kantonsverwaltung hat ihn gekannt. «Ich würdige damit den Beitrag des Kantons Thurgau an der Grundsteinlegung meiner Karriere.» Mit nur einem Satz begründete der Verstorbene diesen Entscheid in seinem Testament. Im Januar diesen Jahres gab der Kanton dann bekannt, was mit dem geerbten Geld geschehen soll: Die Kantonsbibliothek will damit hauptsächlich die Digitalisierung ihrer historischen Bestände vorantreiben. Das Amt für Archäologie hat auch ein erstes Zusatzprojekt ins Auge gefasst: Mit speziellen Bohrungen im Untergrund sollen Informationen darüber gewonnen werden, welche klimatischen Bedingungen auf dem Gebiet des Thurgaus seit der Eiszeit vorherrschten. Ausserdem wird mit einem Teil des Geldes ab 2019 jährlich der «Forschungspreis Walter Enggist» verliehen. Er zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus, die inhaltlich oder personell einen Bezug zum Thurgau haben. (sme)

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