Eine Einsprache gegen den Neubau der Mühle

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So soll die Mühle in rund drei Jahren aussehen. Visualisierung: PD

So soll die Mühle in rund drei Jahren aussehen. Visualisierung: PD

Rickenbach Ein einzigartiges Bauprojekt erfährt Widerstand: Während der öffentlichen Planauflage für den Neubau der Mühle Rickenbach ist eine Einsprache eingegangen. Rickenbachs Gemeindepräsident Ivan Knobel bezeichnet diese als «trölerisch». Das Gemeindeoberhaupt erklärt: «Das ist Juristendeutsch und steht für ein nicht fundiertes, klar unbegründetes Vorgehen, das keinen Rechtsschutz verdient.»

Die Einsprache aber steht und muss vom Gemeinderat an einer nächsten Sitzung behandelt werden. An eben dieser wird auch über das Baugesuch der Firma Eberle Nafag AG Immobilien befunden. Eine gültige Baubewilligung liegt erst vor, wenn die Einsprache rechtskräftig aus dem Weg geräumt worden ist. Die Firma will im Frühjahr 2018 mit den Bauarbeiten beginnen.

44 Wohnungen in einem Gebäude

Geplant ist, den 53 Meter hohen Turm der Mühle Rickenbach neu zu erbauen. Auf 15 Stockwerken sollen 44 Mietwohnungen mit zweieinhalb bis viereinhalb Zimmern errichtet werden. Diese haben grosse Loggien und raum­hohe Fenster. Die Firma Eberle Nafag AG Immobilien investiert rund 25 Millionen Franken in den Neubau der Mühle Rickenbach. Diese wurde im Jahr 2002 stillgelegt und liegt auf einem 60000 Quadratmeter grossen Areal mitten in Rickenbach. (sdu)