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Eine bunte Mischung zum Jubiläum

Die zehnte Ausgabe des Musikstadls bot am Samstagabend das Beste, was bei der Traditionsveranstaltung in den letzten Jahren aufgetreten war.
Thomas Güntert
Die Cholfirst Fäger und Schösu (rechts) fühlen sich in der Gesellschaft von Alphornspielerin Lisa Stoll sichtlich wohl. (Bild: Thomas Güntert)

Die Cholfirst Fäger und Schösu (rechts) fühlen sich in der Gesellschaft von Alphornspielerin Lisa Stoll sichtlich wohl. (Bild: Thomas Güntert)

Das Highlight war zweifellos Lisa Stoll, die bei ihrem ersten Auftritt in Schlattingen als 13-Jährige noch am Anfang ihrer Karriere stand. Inzwischen ist die Bauerntochter aus der Klettgaugemeinde Wilchingen 20 Jahre alt und eine junge Frau geworden. Durch ihre sympathische und natürliche Art sprang schnell der Funke zum Publikum über. Über 300 Besucher waren am Samstag zum Musikstadl in die Rodenberghalle gekommen, Meister moderierte den Anlass in altbewährter Manier.

Lisa Stoll überzeugte nicht nur durch ihr grandioses Alphornspiel, sondern plauderte auch immer wieder aus dem Nähkästchen. «Das Fernsehen hat aus meiner Rösti-Polka den Tanz der Kühe gemacht, weil man im Fernsehen so etwas wie Rösti nicht kannte», erzählte Stoll von ihrem ersten Fernsehauftritt im Musikantenstadl. Als die begeisterten Zuschauer Lisa Stoll nicht von der Bühne lassen wollten, spielte sie als Zugabe solo ein klassisches Alphornstück.

«Wer viel lacht, entwickelt Lachmuskeln», bemerkte der Entlebucher Humorist «Schösu» im Bezug auf seinen Bauchumfang. Er sorgte bei den Besuchern auch für manche Tränen, die gelacht wurden. Auf seiner kulturellen Reise durch die verschiedenen Kantone erzählte er humorvolle Geschichten, die immer ein gewisses Niveau hatten und oberhalb der Gürtellinie endeten. Lieber verpasste er Seitenhiebe wie «Die Basler wären flotte Sieche, wenn sie nur chönntet rede.» Mit seiner Handorgel stimmte er Schweizer Volkslieder an und bemerkte: «In Deutschland hört man von der Nordsee bis zur Schweizer Grenze immer nur <Ein Prosit der Gemütlichkeit>.» Für Stimmungsmusik sorgten die Cholfirstfäger, die als Hausband seit neun Jahren dabei sind. Das Quartett mit Kontrabass, Steirischer Harmonika, Gitarre und Waschbrett hatte ein Repertoire, das grösstenteils aus volkstümlicher Musik bestand.

Für heimische Klänge sorgte auch der Männerchor Basadingen, der auch Organisator dieser Veranstaltung war. Vereinspräsident Erich Litschi überraschte mit einer besonderen Einlage. Zusammen mit drei Sängerburschen und vier feschen Madeln trug er den Voxxclub- Hit «Rock mi heut Nacht» vor. Nach dem über vierstündigen Programm, das zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde, spielten die Cholfirstfäger noch zum Tanz auf.

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