Eine anstrengende Saison

Mirko Sauter aus Kaltenbach führt seit Frühling das Kiosk-Beizli bei der «Buebebadi» in Eschenz. Er blickt auf eine Saison mit Höhen und Tiefen zurück und ist überzeugt, dass man aus der Badi noch mehr herausholen kann.

Gjon David
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Pächter Mirko Sauter aus Kaltenbach in der Küche des Kiosk-Beizli in Eschenz. (Bild: Gjon David)

Pächter Mirko Sauter aus Kaltenbach in der Küche des Kiosk-Beizli in Eschenz. (Bild: Gjon David)

ESCHENZ. Mirko Sauter ist in der Schweiz schon weit herumgekommen. Im Tessin, in Winterthur und Schaffhausen hat er gelebt und gearbeitet.

«Ich konnte in meiner Vergangenheit einige Lebenserfahrungen sammeln», erzählt Sauter. Seit er den Badi-Kiosk in der «Buebebadi» in Eschenz führt, ist er um einige gute Erfahrungen reicher geworden.

Hausgemachte Saucen

Denn Sauter blickt auf eine strenge Saison zurück. «Am Anfang lief alles ein wenig harzig an, und dann kam noch der nasse Juli und die Badegäste blieben aus». Wegen des schlechten Wetters musste Sauter die Öffnungszeiten immer wieder ändern und schloss die Badibeiz manchmal früher als geplant. Bei einigen Gästen sei das nicht gut angekommen, sagt er. «Es war unmöglich, die Beiz den ganzen Tag bis spät in den Abend offen zu halten, obwohl nicht genug Gäste da waren.» Was aber gut angekommen sei, war der hausgemachte Eistee und die speziellen Sauter-Burger. Aber auch die Fischknusperli, die von den Fischern aus der Umgebung zubereitet wurden. «Ich lege sehr grossen Wert, dass das Essen nicht industriell zubereitet wird», sagt Sauter. «Bei uns ist alles hausgemacht, sogar die Saucen für den Burger und für die Salate.»

Denn Mirko Sauter ist gelernter Koch und hat einen Imbissstand im Industriegebiet in Kaltenbach. Ausserdem betreibt er eine Produktionsküche, in der er Hamburger und Saucen nach eigenen Rezepten kreiert. Sauter erklärt, er habe das Badibeizli übernommen, weil es sehr gut in sein Geschäftskonzept passe. «Ich bin überzeugt, dass man aus der Badi noch mehr herausholen kann als bisher, ich muss sie nur etwas klarer positionieren», erzählt Sauter. Ausserdem sei es gegen Ende der Saison immer besser gelaufen. «Wir hatten einen Bezug zu den Leuten aufgebaut, was sehr wichtig ist, denn die Gäste identifizieren die Badi immer auch mit den Menschen, die die Badi führen», sagt Sauter. Für die nächste Saison hat er sich schon einige Gedanken gemacht und Ideen zusammengestellt, wie das geschehen soll. Beispielsweise möchte Sauter unter anderem das Kiosk-Beizli attraktiver gestalten und auch mehr Events organisieren – «um mehr Jugendliche aus der Oberstufe anzuziehen.»

Nächste Saison wiederkommen

Seine Ideen wil er dem Gemeinderat nach Saisonschluss präsentieren. Denn für die nächste Saison will Sauter wiederkommen und seine Ideen verwirklichen. Elisabeth Sulger Büel, Gemeinderätin in Eschenz, ist verantwortlich für die «Buebebadi» und sehr zufrieden mit Sauters Leistung. «Die Saison war sehr streng für Herrn Sauter. Er hat wirklich sehr viel gearbeitet.» Sie verstehe, dass die erste Saison als Pächter in der «Buebebadi» nicht einfach sei.