Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

EINBRUCHSSERIE: Einbruchsopfer erhält Geld zurück

Drei Einbrecher stahlen im Dezember 2014 insgesamt 10'000 Franken aus verschiedenen Liegenschaften. Ein Geschädigter erhält nun einen Teil des Geldes, das bei der Verhaftung der Täter beschlagnahmt wurde, zurück.
Bei den Verhafteten stellte die Polizei gut 6800 Franken sicher. (Bild: Fotalia/Symbolbild)

Bei den Verhafteten stellte die Polizei gut 6800 Franken sicher. (Bild: Fotalia/Symbolbild)

Mehrere Täter begingen in verschiedener Zusammensetzung Einbruchdiebstähle in Privatliegenschaften. Mit dem Diebesgut finanzierten sie sich zu einem beträchtlichen Teil ihren Lebensunterhalt. Bei der letzten Einbruchserie im Dezember 2014 erbeuteten drei Einbrecher insgesamt 10'000 Franken. 6'840 Franken konnte die Polizei bei der Verhaftung sicherstellen. Einer der vier Geschädigten hatte erfolglos die prozentuale Aufteilung und Herausgabe des beschlagnahmten Bargeldes verlangt.

Das Obergericht gab dem Geschädigten nun aber Recht und schützte seine Berufung. Das beschlagnahmte Bargeld sei nicht für die Deckung der Verfahrenskosten zu verwenden, sondern grundsätzlich den Geschädigten herauszugeben. 67% der Beute stamme aus dem Einbruch in die Liegenschaft des Geschädigten. Dieser habe daher entsprechend seinem Antrag Anspruch auf 67% des beschlagnahmten Bargeldes von 6'840 Franken. Der Geschädigte erhält somit 4'600 Franken.

Weil die anderen drei Geschädigten sich nicht gewehrt hatten, bleibt der Rest der Beute eingezogen und wird zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet. (pd/red.)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.