Ein Wittenwiler radelt auf die internationale Ebene

WITTENWIL. Alex Vogel tritt in grosse Fussstapfen. Schon Sportgrössen wie Fabian Cancellara, Giulia Steingruber und Mujinga Kambundji feierten bereits ihre ersten internationalen Erfolge am European Youth Olympic-Festival (EYOF).

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Alex Vogel Radrennfahrer Wittenwil (Bild: pd)

Alex Vogel Radrennfahrer Wittenwil (Bild: pd)

WITTENWIL. Alex Vogel tritt in grosse Fussstapfen. Schon Sportgrössen wie Fabian Cancellara, Giulia Steingruber und Mujinga Kambundji feierten bereits ihre ersten internationalen Erfolge am European Youth Olympic-Festival (EYOF).

Der Sportanlass wird alle zwei Jahre durchgeführt und startet heute in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Während einer Woche messen sich Athleten aus 50 Nationen. 2300 junge Sportlerinnen und Sportler im Alter zwischen 13 und 17 Jahren werden in neun verschiedenen Sportarten um Medaillen kämpfen.

Erster Einsatz am Dienstag

Teil der 58köpfigen Schweizer Delegation ist der Wittenwiler Alex Vogel, Radrennfahrer im Biketeam Aadorf. Zusammen mit zwei weiteren Teilnehmern wird er das Zeitfahren und das Strassenrennen bestreiten. Am kommenden Dienstag steht das Zeitfahren, welches praktisch keine Höhenmeter aufweist und zehn Kilometer lang ist, auf dem Programm.

Am Donnerstag wird Alex Vogel zusammen mit seinen beiden Schweizer Kollegen am coupierten Strassenrennen über 72 Kilometer teilnehmen. «Da ich bisher noch keine internationalen Radrennen bestritten habe, kann ich meine Leistung auf dieser Ebene nicht einschätzen. Ich lasse es auf mich zukommen», sagt Vogel, der just am Tag des Strassenrennens seinen 16. Geburtstag feiern kann.

Training in grösster Hitze

Aber eines ist bislang klar, auch in Georgien werden Temperaturen bis zu 35 Grad erwartet. «Wir mussten zur Angewöhnung an die heissen Temperaturen jeweils am Nachmittag in der grössten Hitze unser Training absolvieren.» Und eines wird Alex Vogel gewiss geniessen können: Die Eröffnungs- und Schlussfeiern werden wie an den Olympischen Spielen gross zelebriert, selbstverständlich auch mit dem Einmarsch der 50 Nationen.