Ein wichtiges Ziel ist die Einhaltung des Kostendachs

Die Verantwortlichen des Murg-Auen-Parks haben die Aufgabe, die Abstimmungsbotschaft umzusetzen, welche von zwei Dritteln der Stimmberechtigten angenommen worden ist. Die Einhaltung des Kostendachs von 3,6 Millionen Franken und Umsetzung des Masterplanes sind dabei die wichtigsten Ziele.

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Die Verantwortlichen des Murg-Auen-Parks haben die Aufgabe, die Abstimmungsbotschaft umzusetzen, welche von zwei Dritteln der Stimmberechtigten angenommen worden ist. Die Einhaltung des Kostendachs von 3,6 Millionen Franken und Umsetzung des Masterplanes sind dabei die wichtigsten Ziele.

Neu ist der Mühlewiesenkanal fester Bestandteil des Parks. Den Abschluss gegenüber des bebauten Gebietes bildet eine verdichtete Kastanienallee. Das teilweise Abholzen der natürlich gewachsenen Hecke wurde nötig, damit der Kanal auch vom Park aus zwischen den neu zu pflanzenden Baumgruppen erlebbar wird.

Die nicht immer logisch wirkende Bauabfolge ist durch die Komplexität des Projektes bedingt. Weil verschiedene Bauherrschaften (Stadt, Kanton und Bund beim Wasserbau) das Projekt verfolgen, sind auch diverse Bewilligungs- und Auflagefristen zu berücksichtigen. Erst kürzlich wurde der Gestaltungsplan rechtskräftig, deshalb durften die Bäume nicht vorher gefällt werden. Zudem darf nicht während der Vegetationszeit von Bäumen und der Nistzeit von Vögeln gerodet werden.

Die Sanierung des Mühlewiesenkanals, ein unnatürliches Gewässer mit einer geringen Durchflussmenge, welches heute als Industriedenkmal gilt, wurde wegen der starken Verlandung vorgezogen und deshalb auch nicht als natürlicher Bach gestaltet. Zudem musste der Gehweg entlang des Kanals mit einer Stützmauer vor dem Abrutschen geschützt werden.

Bei Bauarbeiten können auch immer kleinere Fehler passieren. Die Bauherrschaft setzt aber alles daran, dass solche vermieden werden.

Die Bauherrschaften sind zusammen mit vielen Bürgerinnen und Bürgern nach wie vor vom Gesamtkonzept überzeugt. Sie freuen sich auf die landschaftliche Aufwertung inmitten der Stadt Frauenfeld.

Fabrizio Hugentobler, Amt für Jugend, Sport und Freizeit

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