Ein ultimatives Wintererlebnis

Schnee lag zwar keiner in Hörhausen. Trotzdem feierte die Schneebar am Samstagabend mit der traditionellen «Iischwemmete» ihre Eröffnung. Bis zum Neujahrsabend erwartet das neue Organisationsteam rund 1000 Besucher pro Abend.

Manuela Olgiati
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Ein gutgelauntes OK Schneebar Hörhausen ist für Tausende von Partygästen gerüstet. (Bild: Manuela Olgiati)

Ein gutgelauntes OK Schneebar Hörhausen ist für Tausende von Partygästen gerüstet. (Bild: Manuela Olgiati)

HÖRHAUSEN. Die Schneebar Hörhausen als Gaudi zwischen Weihnachten und Neujahr ist beliebt – auch, wenn draussen der Schnee fehlt. Unter der Leitung der «Spitzbuebe» war die Schneebar zwölf Jahre lang eine Erfolgsgeschichte. Dann hörten sie auf. Damit die Party weiterhin steigen kann, ist vor einigen Monaten ein neues Organisationskomitee mit neuem Standort in der Deponie Aspi in die Bresche gesprungen. «Die meisten von uns haben schon in den vergangenen Jahren mitgeholfen», sagt Philipp Frei, Chef des Organisationskomitees.

Rund 1000 Besucher pro Abend

Die Schneebar ist ein Publikumsmagnet, das kaum Werbung braucht. «Zur aktuellen Ausgabe der Schneebar werden an jedem der sieben Abende rund 1000 Besucher erwartet,» sagt Frei. Für diesen Grossanlass stehen 40 Helfer im Einsatz.

Am Eröffnungsabend am Stephanstag sind bereits nach 22 Uhr einige hundert Partygäste im rustikal eingerichteten Zelt verteilt. Vor dem Eingang stehen die Besucher noch Schlange.

Von rustikal bis romantisch

She-DJ Corinne Wacker ist angereist und hat manch musikalische Überraschung parat. Ein gutgelauntes Publikum zwischen 18 und 70 Jahren ist da. Die Gäste teilen sich rasch an den vier Bars auf. «Spezli» oder bunte Drinks werden bestellt. Auch die Dekoration passt: Alpenromantik vermischt mit rustikalem Westernstil sind in einer effektvollen Wandmalerei zu bestaunen. Die Malerin ist die Partnerin eines der «Spitzbuebe». Man habe von den «Spitzbuebe» einiges übernommen, sagt Philipp Frei. Zum Beispiel die aus Holz gezimmerten Bars. An der Decke hängen Skiliftbügel, und Wände sind mit Ski und Snowboards geschmückt.

«Toll ist die Atmosphäre», sagt Sandra Häberlin aus Müllheim, das erste Mal Besucherin der Schneebar. Die meisten Besucher sind Stammgäste. Marlies Brüllhardt, die in der Region wohnt, trifft hier jedes Jahr ihre Kolleginnen. «Ein Vorgeschmack auf die bevorstehende Fasnachtszeit ist dieser Anlass», schwärmt Melanie Siegwart.

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