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Ein Staatsvertrag regelt Fischerei am Untersee

Die Zahl der Reiser im Untersee – einschliesslich Gnaden- und Zellersee sowie Seerhein – beträgt aktuell 102.

Die Zahl der Reiser im Untersee – einschliesslich Gnaden- und Zellersee sowie Seerhein – beträgt aktuell 102. Der Begriff «Reis» (Mehrzahl «Reiser») stammt von den Reisigbündeln, also von den Zweigen und Ästen, die man für die Befüllung des mit Pfählen begrenzten Seegrundstückes verwendet. Die erste rechtliche Erfassung der Fischerei im Untersee stammt aus der Zeit zwischen 1200 und 1400. Davor war die Fischerei nicht reglementiert. Aktuell regelt die sogenannte Unterseefischereiordnung von 1977, ein Vertrag zwischen der Schweiz und dem Bundesland Baden-Württemberg, die Belange.

Heute ist den Besitzern der freie Zugang zu ihre Reisern privatrechtlich zugesichert. Sie müssen die Reiser selbständig instand halten. (kat)

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