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Ein seufzendes Ja zur Rentenreform

Das sozialdemokratische Herz war hin und her gerissen. Das war zu spüren, als die SP Thurgau die Parole zur Rentenreform 2020 fasste. Dass Frauen künftig bis 65 arbeiten sollen, widersträubt den Genossen, andererseits begrüssen sie den monatlichen Zuschlag von 70 Franken für Neurentner. Nach einer lebhaften Diskussion rang sich die SP Thurgau zu einer Ja-Parole durch – mit 31 Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen. Urban Hodel, der aus Sicht des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes für ein Ja warb, rechnet damit, dass sich ein «riesiger Showdown abspielen wird». Der Erfolg der Abstimmungen vom 24. September stehe «auf Messers Schneide». An der Urne brauchen die Befürworter ein doppeltes Ja: Einmal für die Reform und einmal für die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die zur Finanzierung der Reform notwendig ist. (seb.)

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