Ein «Ja» zur eigenen Schule

Am Wahlwochenende haben die Stimmbürger das entschlackte Schulraumerweiterung-Projekt deutlich angenommen.

Simon Roth
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Die Visualisierung des Winterthurer Architekturbüros Dahinden zeigt die Schulraumerweiterung. (Bild: PD)

Die Visualisierung des Winterthurer Architekturbüros Dahinden zeigt die Schulraumerweiterung. (Bild: PD)

Nun müssen doch keine Schulräume in den Nachbargemeinden gemietet werden. Mit einer Stimmbeteiligung von 52,9 Prozent geben die Stettfurter Stimmbürger grünes Licht für eine Schulraumerweiterung.

Das Projekt hatte im Mai vergangenen Jahres einen schweren Stand bei der Bevölkerung und wurde bachab geschickt. Das 7,8 Millionen Franken teure Vorhaben beinhaltete den Bau einer neuen Turn- sowie einer Mehrzweckhalle. Nun wurde erneut abgestimmt. Diesmal über eine abgespeckte Variante, die 4,25 Millionen Franken kosten solle.

Spatenstich und Baubeginn im Frühling

Mit 286 zu 143 Stimmen befürwortet das Stimmvolk den abgespeckten Erweiterungsbau deutlich. Der Schulpräsident der Primarschulgemeinde Stettfurt sieht das Votum als Zeichen, dass die Gemeinde zur eigenen Schule steht. Das Projekt sei über die vergangenen Jahre hinweg äusserst spannend, aber auch sehr arbeitsintensiv gewesen. Alle Beteiligten seien stark gefordert gewesen. «Die Kinder freut's, und es ist der richtige Entscheid für ein lebendiges Stettfurt», sagt der im Amt bestätigte Präsident. 233 Stimmen sprechen ihm das Vertrauen aus.

Neu ist Leo Eisenring Mitglied der Schulbehörde. Die bisherigen Karin Bosshard, Noëmi Holenstein und Fredy Zahner wurden wiedergewählt.

Ausserdem angenommen ist der Investitionsantrag einer Photovoltaikanlage. Diese soll auf dem Dach des Schulneubaus installiert werden. So kann das Team bereits nächste Woche mit den Bauvorbereitungen beginnen. Im Frühjahr soll der Spatenstich erfolgen.