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Ein Hoch auf die Landpartys

Während vier Tagen gingen die 9. Buchemer Partynights über die Bühne. Im ehemaligen Kuhstall war für jeden etwas dabei: vom Ländler-Obig über die Bravo Hits Party bis zu den eigentlichen Partynächten.
Chris Marty
Auch den beiden Männern an der Bar gefällt es auf dem Land. (Bilder: Chris Marty/frauenfeld-events.ch)

Auch den beiden Männern an der Bar gefällt es auf dem Land. (Bilder: Chris Marty/frauenfeld-events.ch)

Chris Marty

frauenfeld

@thurgauerzeitung.ch

In der Geschichte der Buchemer Partynights, die in Buch bei Frauenfeld in den letzten Tagen stattfanden, spielen die legendäre Mega Beach Party in der Festhalle Rüegerholz in Frauenfeld und Kühe eine besondere Rolle. Mangels Zukunftsperspektiven musste die bis weit über die Kantonsgrenze hinaus beliebte Mega Beach Party vor Jahren passen. Daraus entstand die Idee, die Party unter anderem Namen und auf andere Art weiterzuführen. Die heutige Location, ein ehemaliger Milchkuhstall, verdankt der Anlass dem Auszug der Kühe im Jahr 2000.

Dieses Jahr fanden nun über vier Tage verteilt die 9. Buchemer Partynights statt. Angesprochen waren Menschen von 16 bis 90 Jahren. «Ausser befestigten Parkplätzen, ist hier die nötige Infrastruktur für Partyanlässe vorhanden, und sogar ein Rollatorparkplatz gibt es», sagt DJ Urs und schmunzelt. Ein weiterer Pluspunkt: «Wir haben hier schlechten Natelempfang. Die Besucher müssen sich daher zwangsläufig vom Handy trennen.» Sie wollten nicht 08/15 sein, sagt DJ Urs. Die Mischung mit dem Ländler-Obig, der für Einwohner aus dem Dorf und der Umgebung gedacht sei, der Bravo Hits Party für Nostalgiker und den eigentlichen Buchemer Partynights habe sich bewährt.

Ein dreiteiliger Partyabend mit Unterstützung

«Wir sind froh über die Unterstützung im Dorf, ohne sie wären die Partys gar nicht möglich», ergänzt er. Der letzte der vier Partyabende am Montag war mit dem Sponsoren- und Anwohnerapéro, dem Vollmond-Treff des Dorfvereins «Dorfläbe Buch» und dem zweiten Teil der Buchemer Partynights ein Dreiteiler.

Auch Susi Vogt (42, Gundetswil) gewinnt den Partys auf dem Land viel Positives ab: «Die Menschen sind weniger hektisch.» Nadja Müller (28, Elsau) ergänzt: «Auf dem Land triffst du mehr natürliche und weniger aufgetakelte Menschen.» Gerade so gerne in die Stadt in den Ausgang geht Sandra Mäschli (36) aus Elgg. In der Agglomeration sei es «puuriger» als in der Stadt, wo Mode und Styling viel Platz im Ausgangsgehabe einnähmen. «Auf dem Land ist der Altersunterschied grösser», fügt sie an.

Yves Gross (20, Horben) macht einen weiteren Unterschied aus: «Hier macht der Laden morgens um zwei nicht dicht. Die Party geht dann erst richtig los.» Patrick Oehninger (18, Müllheim): «Auf dem Land kennt man sich, und man ist unter sich.» This Hübscher (18, Liebesberg) konkretisiert: «Hier triffst du Mitglieder verschiedener Turnvereine, was in der Stadt kaum möglich ist.» Bis zur nächsten Ausgabe versinkt der ehemalige Kuhstall nun wieder in seinen Dornröschenschlaf und wird als Lagerraum genutzt.

www.frauenfeld-events.ch

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