Ein Hobby, das erst ein Jahrhundert alt ist

Der Begriff Birdwatching erschien zum erstenmal als Buchtitel im Jahr 1901. Bis zu dem Zeitpunkt konnten Vogelarten meist nur dann festgestellt werden, wenn der Vogel bereits tot und dann untersucht wurde.

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Der Begriff Birdwatching erschien zum erstenmal als Buchtitel im Jahr 1901. Bis zu dem Zeitpunkt konnten Vogelarten meist nur dann festgestellt werden, wenn der Vogel bereits tot und dann untersucht wurde. Durch die Erfindung von Ferngläsern wurde jedoch das genaue Beobachten der Tiere auf Distanz möglich. Seinen Ursprung hat das Birden in England. Dort setzten sich zahlreiche Gemeinschaften zum Schutz von Vögeln ein. Gezielte Handbücher konnten aufgrund der Beobachtungen von Birdern verfasst werden und förderten gleichzeitig das Hobby des Beobachtens von Vögeln. Schliesslich führte die zunehmende Mobilität durch Billigflüge in den Sechzigerjahren dazu, dass Birder auf der ganzen Welt nach neuen Herausforderungen suchen konnten.

Mittlerweile gibt es Birder-Apps, um Vogelstimmen auswendig zu lernen, oder Birder-Festivals und -Gruppenreisen. Nebst unzähligen Handbüchern gibt es zudem auch Kinofilme und Romane mit Birdern als Hauptfiguren. (dh)