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Ein Gläsli, der Verkehr und viele Wünsche

Über 200 Einwohnern schüttelte Stadtpräsident Anders Stokholm beim Neujahrsempfang im Rathaus die Hand. Man wünschte sich «es guets Nois», diskutierte über Vorsätze und grosse Herausforderungen für die Kantonshauptstadt im Jahr 2018.
Hugo Berger
Leben gerne in Frauenfeld: Domenico Ravizza mit seiner Schwester Rosanna Blasi-Ravizza sowie deren Ehemann Lino Blasi. (Bild: Hugo Berger)

Leben gerne in Frauenfeld: Domenico Ravizza mit seiner Schwester Rosanna Blasi-Ravizza sowie deren Ehemann Lino Blasi. (Bild: Hugo Berger)

Was für ein Start ins neue Jahr. Stadtpräsident Anders Stokholm steht am Eingang zum Grossen Bürgersaal und begrüsst jeden Gast mit Händeschlag. Er habe schon über 200 Hände gedrückt, sagt er am Mittag. Auf Ansprachen und musikalische Einlagen wird am Frauenfelder Neujahrsapero bewusst verzichtet. Im Mittelpunkt steht das Gespräch und die Kontaktpflege. Und die Gäste nutzen denn auch die Gelegenheit. Mit einem Glas Wein in der Hand wird an den kleinen Tischen lebhaft diskutiert.

Für die Gesundheit ins Fitness-Center

Als Wunsch fürs neue Jahr steht für viele die Gesundheit im Vordergrund. So auch für Peter Hostettler, seine Frau Maya und Kollege Erwin Ruckstuhl. Die drei leisten aber auch ihren Beitrag hierfür: Sie besuchen regelmässig ein Fitness-Center. Doch Gesundheit allein garantiert noch keine Lebensfreude. Peter Hostettler ergänzt: «Ich wünsche mir viel Freude am Leben.» Erwin Ruckstuhl lobt die gute Infrastruktur in Frauenfeld. Ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet den drei die von der Stadt kürzlich präsentierten sieben Varianten für eine zentrumsnahe Verkehrsentlastung der Stadt. «Wir sind gegen eine oberirdische Variante, weil wir in einem Fall direkte Anstösser sind», sagt Maja Hostettler.

Das Thema Verkehr greift auch Turi Eleutheri auf. «Am Thema Stadtentlastung wird sich der Stadtrat noch die Zähne ausbeissen, meint er. Ehefrau Iris und er haben Zuhause einen ruhigen Jahreswechsel verbracht. Ihr Wunsch fürs neue Jahr ist vor allem, dass es ihren Kindern und Enkelkindern gut geht. Diese sehen sie nicht so oft, wie sie möchten, die eine Familie lebt in Bern, die andere in Mexiko. «Die haben wir letztes Jahr besucht. Dank Internet kennen die Enkelkinder uns noch», sagt Iris Eleutheri.

Domenico Ravizza und seine Schwester Rosanna Blasi Ravizza haben für einmal den Jahreswechsel Zuhause verbracht. «Wir fahren sonst immer in unsere alte Heimat, die Dolomiten, aber weil kürzlich unsere Mutter gestorben ist, sind wir diesmal zu Hause geblieben», erzählt Domenico Rvizza. Sie leben seit ihrer Kindheit in Frauenfeld und fühlen sich als Frauenfelder. «Unsere Familien wurden hier von Anfang an gut aufgenommen», sagt Rosanna Blasi Ravizza. Und ihr Mann Lino Blasi lobt: «Die Frauenfelder haben ein nobles Herz.»

Auf die Bermudas und zum Stählibuck hinauf

Delmore Geoffrey hat sich für das neue Jahr eine Weltreise gewünscht. Und er versichert: «Die Koffern sind bereits gepackt». Das erste Reiseziel sind die Bermudas. Den Jahreswechsel hat der ehemals leitende Arzt Onkologie des Kantonsspitals «ganz ruhig» mit einem Glas Campos verbracht. Vize-Stadtpräsidentin Christa Thorner suchte am Silvester die Ruhe bei einem Spaziergang auf den Stählibuck. Sie schwärmt: «Wir genossen schöne Begegnungen, die wunderbare Sicht und den schönen Nachthimmel. Für Frauenfeld wünscht sich die Politikerin weiterhin gute Zusammenarbeit im Stadtrat, damit gute Lösungen gefunden werden. «Dies ist nicht selbstverständlich, vielmehr muss man ständig daran arbeiten.»

Wünschen ihren Kindern und Enkelkindern gute Gesundheit: das Ehepaar Iris und Turi Eleutheri. (Bild: Hugo Berger)

Wünschen ihren Kindern und Enkelkindern gute Gesundheit: das Ehepaar Iris und Turi Eleutheri. (Bild: Hugo Berger)

Er geht auf Weltreise, sie hofft auf gute Lösungen in der Lokalpolitik: Geoffrey Delmore und Vizestadtpräsidentin Christa Thorner. (Bild: Hugo Berger)

Er geht auf Weltreise, sie hofft auf gute Lösungen in der Lokalpolitik: Geoffrey Delmore und Vizestadtpräsidentin Christa Thorner. (Bild: Hugo Berger)

Sie beschäftigt das Frauenfelder Verkehrsproblem: Erwin Ruckstuhl mit dem Ehepaar Maja und Peter Hostettler.

Sie beschäftigt das Frauenfelder Verkehrsproblem: Erwin Ruckstuhl mit dem Ehepaar Maja und Peter Hostettler.

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