Ein etwas anderer Advent

WARTH. Eine offene Tür mit einem Türrahmen einsam an einem Strand: Das diesjährige Titelbild des Kalenders «Der andere Advent» empfing am letzten Samstag rund 50 Personen zum «Adventlichen Beisammensein» in der Kartause Ittingen.

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WARTH. Eine offene Tür mit einem Türrahmen einsam an einem Strand: Das diesjährige Titelbild des Kalenders «Der andere Advent» empfing am letzten Samstag rund 50 Personen zum «Adventlichen Beisammensein» in der Kartause Ittingen. Sie kamen aus der ganzen Deutschschweiz und waren der Einladung des Vereins Tecum gefolgt, der dieses Jahr erstmals über 10 000 Kalender verkaufen konnte. Das Vorbereitungsteam mit Pfarrer Thomas Bachofner, Leiter von tecum – Zentrum für Spiritualität, Bildung und Gemeindebau, gestaltete eine einfühlsame Feier.

Eine offene Tür stand auch einsam und irritierend mitten im Raum. Das regte zu eigenen Gedanken an und weckte Kindheitserinnerungen. Die Sehnsucht nach dem Paradies tauchte auf, für viele verknüpft mit dem Eintreten in die hell erleuchtete, weihnachtlich dekorierte Stube. Thomas Bachofner lud ein zum Perspektivenwechsel. Liegt das Paradies hinter der Tür, im Jenseits? Oder geht die Tür nicht auch auf diese Seite auf? Heisst Advent nicht, dass Gott Sehnsucht nach uns hat und in unsere Welt kommt? Momente der Stille und Flötenklänge der Flötengruppe Warth-Weiningen bereicherten die Feier in der Klosterkirche – mit einem kleinen Imbiss fand sie ihren Abschluss. (sm)