Ein Batzen und kein Sitzungsgeld

Heute ab 16 Uhr dürfte es im Bürgersaal im Rathaus wieder heisse Diskussionen geben. Denn der Gemeinderat berät das Budget fürs kommende Jahr. Weitgehende Einigkeit herrscht bei den Politikern aller Couleur, dass die Stadt finanziell schon besser dagestanden hat.

Markus Zahnd
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Heute ab 16 Uhr dürfte es im Bürgersaal im Rathaus wieder heisse Diskussionen geben. Denn der Gemeinderat berät das Budget fürs kommende Jahr. Weitgehende Einigkeit herrscht bei den Politikern aller Couleur, dass die Stadt finanziell schon besser dagestanden hat. Man laufe in ein strukturelles Defizit, lautet der allgemeine Tenor.

Uneinig sind sich die Rechten und Linken allerdings in der Frage, wie man den Finanzhaushalt wieder ins Lot bringen soll. Die Rechte verlangt stets, die Ausgaben zu senken. Für die Vertreter der Linke wiederum kommt das nicht in Frage, sie sehen die Lösung in höheren Einnahmen, sprich Steuererhöhungen.

Dass sich die beiden Seiten in dieser Frage heute im Verlauf der Debatte einigen werden, ist nicht anzunehmen. Beide Seiten könnten heute aber einen Anfang machen und selber mit gutem Beispiel vorangehen. So könnten die Vertreter der Rechte auf das Sitzungsgeld verzichten. Und die Linke könnte für die Sandwichs und die Getränke, die es in der Budgetdebatte traditionell gibt, einen Batzen oder ein Nötli in ein Kässeli werfen.

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