Ein Anbieter von Strom pro Gebiet

Frauenfeld. Neue Parallelleitungen unterschiedlicher Stromanbieter soll es im Kanton Thurgau künftig nicht mehr geben. Ein neues Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Stromversorgung sieht «nicht mehr als einen Netzbetreiber pro Gemeinde» vor.

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Frauenfeld. Neue Parallelleitungen unterschiedlicher Stromanbieter soll es im Kanton Thurgau künftig nicht mehr geben. Ein neues Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Stromversorgung sieht «nicht mehr als einen Netzbetreiber pro Gemeinde» vor.

Der Regierungsrat hat gestern einen Entwurf zu einem Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Stromversorgung in die Vernehmlassung geschickt. Bis zum 20. Februar 2009 sollen nun Parteien, Politische Gemeinden und Verbände dazu Stellung nehmen.

In Kraft treten soll das neue kantonale Gesetz am 1. Januar 2010. Zentrale Aufgabe des Gesetzes ist es, den einzelnen Betreibern Gebiete für ihre Stromnetze zuzuteilen. Diese Zuteilung will das Departement des Innern und der Volkswirtschaft vornehmen.

Dabei geht es um die regionalen und lokalen Verteilnetze. Im Thurgau betrifft dies die regionalen Netze der EKT AG (Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau AG) und der SN Energie (ehemals Sernf-Niederen-Kraftwerke) sowie die lokalen Netze von 140 lokalen Stromverteilern.

Wie die Vernehmlassungsbotschaft ausführt, sollen die bestehenden Verhältnisse bei der Zuteilung der Netzgebiete behalten werden. (sda)

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