EIDGENÖSSISCHE VOLKSABSTIMMUNG ÜBER DIE REFORM DER ALTERSVORSORGE 2020: AHV-Reform: Keine Zustimmung im Thurgau

Alle Gemeinden im Thurgau sagten Nein zur Altersvorsorge 2020. Besonders deutlich auf dem Seerücken, gemässigter in den grösseren Städten.

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Der Thurgau folgte dem Schweizer Nein-Trend und schickte die Vorlage zur Reform der AHV bachab. Alle fünf Bezirke sagten mit rund 60 Prozent Nein. Am deutlichsten in den Bezirken Weinfelden und Münchwilen. Das Nein-Lager erreichte dort 62,6 Prozent. Im Gegensatz zu Frauenfeld, wo nur 58,1 Prozent Nein-Stimmen gezählt wurden.

In den Gemeinden zeigt sich vor allem auf dem Seerücken ein deutliches Nein. Ebenso haben Erlen und Hohentannen die Vorlage deutlich abgelehnt. Die ­geringste Zustimmung fand die Vorlage in der Gemeinde Wäldi, wo sich nur 26,6 Prozent für die Vorlage aussprachen.

Nur Auslandschweizer sagen Ja

Gemässigter zeigten sich alle grösseren Städte im Kanton. Die Hauptstadt brachte es gar auf 46,95 Prozent Ja-Stimmen – Weinfelden nur auf 44,14 Prozent. Mit 673 zu 267 Stimmen sagen einzig die Auslandschweizer Ja zur Rentenreform – mit über ­ 70 Prozent jedoch sehr deutlich. Allerdings lag die Stimmbeteiligung bei nur 28 Prozent, im ­gesamten Kanton hingegen bei ­ 45,9 Prozent. (sba)