Eichen-Salontisch räumte ab

Den diesjährigen Wettbewerb des Verbands Schreiner Thurgau für Schreinerlehrlinge im dritten Lehrjahr gewann der Weinfelder Luca Zingg.

Christof Lampart
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Luca Zingg, der Sieger des diesjährigen Lehrlings-Wettbewerbes «Schreiner Chance 2012», präsentiert sich an seinem Salontisch aus Eiche. (Bild: Christof Lampart)

Luca Zingg, der Sieger des diesjährigen Lehrlings-Wettbewerbes «Schreiner Chance 2012», präsentiert sich an seinem Salontisch aus Eiche. (Bild: Christof Lampart)

WEINFELDEN. Über 100 Personen wohnten der Vernissage des diesjährigen Schreinerlehrlingswettbewerbs in der Aula des Gewerblichen Bildungszentrum Weinfelden bei. Der Wettbewerb ist Bestandteil des Nachwuchskonzeptes «SchreinerHerbst» und soll den Schreinerberuf in der Öffentlichkeit aufwerten. David Keller, der Verantwortliche der Wettbewerbskommission, freute sich über die 43 abgelieferten Arbeiten. «Damit haben wir die Vorjahreszahl von 32 Objekten deutlich übertroffen.» Das war nicht ohne weiteres zu erwarten, liess doch das Motto «natürlich gewachsen» einen grossen Interpretations- und Handlungsspielraum zu.

Aus 121 Jahre altem Eichenholz

Luca Zingg, der bei der Meier Schreinerei AG in Weinfelden seine Lehrzeit absolviert, fertigte einen sehr «natürlichen» Salontisch an, der aus einer 121 Jahre alten Eichenstammscheibe bestand. Mit seiner Kreation errang Zingg in der Hauptkategorie «Fachjury» und in der Kategorie «Gestalter» den Sieg. Die weiteren Kategoriensiege gingen an Janick Engeli (Schreiner, «Bedside-tree», Brüschweiler & Schadegg AG, Bissegg) und David Stillhard (Kunden, «Stammbar», Nüssli Schweiz AG, Hüttwilen).

Lob vom Verbandspräsidenten

In der Kategorie Schreinermeister gab es mit Nicolas Ihasz («Guitarcase», Balmer Möbel GmbH, Oberhofen-Lengwil) und Pia Rausch («Die Blume – Natürliche Beleuchtung», Raumwerke AG, Frauenfeld) zwei Sieger. Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität stimmte in diesem Jahr, führten einem doch die im Untergeschoss der Gewerblichen Berufsschule Weinfelden ausgestellten Arbeiten plastisch vor Augen, was mit viel Phantasie und Arbeitseinsatz erreicht werden kann. Der Präsident von Schreiner Verband Thurgau VSSM, Hanspeter Meier, lobte denn auch den Einsatz aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.