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EDU will mit Daniel Wittwer in den Ständerat

FRAUENFELD. Nicht nur die grossen Parteien wollen einen Sitz in der kleinen Kammer. Die EDU Thurgau tritt erneut mit ihrem Präsidenten an. Derweil distanzieren sich die beiden SVP-Ständeratskandidaten von der Idee eines Zweiertickets.
Marc Haltiner
Kandidiert nach 2003 erneut für den Ständerat: EDU-Kantonsrat Daniel Wittwer. (Archivbild: Susann Basler)

Kandidiert nach 2003 erneut für den Ständerat: EDU-Kantonsrat Daniel Wittwer. (Archivbild: Susann Basler)

Das Feld der Ständeratskandidaten wächst. Nach den Regierungsparteien meldete sich mit der EDU gestern eine kleine Partei und kündigte eine Kandidatur an. Wie vor 8 Jahren tritt EDU-Kantonalpräsident Daniel Wittwer an; am 5. April sollen ihn die Mitglieder der EDU nominieren. Wittwer gehöre seit dem Jahr 2000 dem Grossen Rat an und habe bewiesen, dass er nicht als Interessen- und Parteienvertreter agiere, sondern das Allgemeininteresse vertrete, schreibt die EDU. Wittwer betont seine Unabhängigkeit. «Ich will den Schuh in die Tür halten, wenn ein Problem besteht.» Er hatte 2005 fast im Alleingang den geplanten Neubau eines Verwaltungsgebäudes in der Volksabstimmung verhindert.

Gutes Resultat im ersten Anlauf

Aber hat die kleine, sehr christlich-konservative EDU eine Chance gegen die grossen Parteien? Bei der CVP mit Brigitte Häberli und der SP mit Edith Graf-Litscher stehen Nationalrätinnen in den Startlöchern, und in der SVP liefern sich Ex-Regierungsrat Roland Eberle und Kantonsrat Urs Schneider ein spannendes Duell. Die FDP tritt mit Kantonsrat Max Vögeli an. Dass seine Wahl eine Überraschung wäre, räumt Wittwer ein. Er sieht aber Chancen: Es handle sich um eine Persönlichkeitswahl. «Mein Ziel ist vor allem ein gutes Resultat im ersten Wahlgang.» Bei einer Doppelvakanz müsse die EDU antreten. «Wir haben nichts zu verlieren.»

2003 auf dem vierten Platz

Bei den Ständeratswahlen 2003 landete Wittwer mit 8900 Stimmen auf Platz 4. Seither steigerte er seinen Bekanntheitsgrad. 2008 kandidierte er für die Regierung und feierte einen Achtungserfolg, rund 7400 Stimmen hinter Regierungsrat Claudius Graf-Schelling.

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