EDU strebt den zweiten Sitz an

FRAUENFELD. Zum drittenmal tritt die EDU bei den Gemeinderatswahlen an. Im April will die Partei einen zweiten Sitz erobern. Zudem unterstützt die EDU Andreas Wirth.

Markus Zahnd
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Mit diesen Kandidaten geht die EDU in die Gemeinderatswahlen. (Bild: pd)

Mit diesen Kandidaten geht die EDU in die Gemeinderatswahlen. (Bild: pd)

EDU-Präsident Christian Mader formulierte das Ziel an der Parteiversammlung am Freitagabend unmissverständlich: «Wir wollen an den Gemeinderatswahlen im April einen zweiten Sitz erobern.» Die EDU nimmt in Frauenfeld zum drittenmal an den Parlamentswahlen teil. Stets gab es einen Sitz, Mader selber holte ihn.

Der Präsident steht auch dieses Jahr an erster Stelle auf der Liste. Hinzu kommen vier Frauen und acht weitere Männer, so dass Mader von einer ausgewogenen Liste spricht. «Auch wenn man die Berufe unserer Kandidaten oder ihr gesellschaftliches Engagement anschaut, deckt unsere Liste ein breites Spektrum ab», sagt Mader. Zudem ist sie auch altersmässig gut durchmischt. Die ältesten Kandidaten sind 67, der jüngste 36 Jahre alt.

Mit der SVP und für Wirth

Die Mitglieder segneten an der Versammlung nicht nur die Liste ab, sie fällten zwei weitere Entscheide. Die EDU wird mit Fraktionspartner SVP eine Listenverbindung eingehen. Das ist vor allem auch deshalb von Bedeutung, weil der dritte Fraktionspartner FDP am Freitag bekanntgegeben hat, dass er mit der SVP bei den diesjährigen Wahlen keine Verbindung eingeht. Die Mitglieder der EDU stimmten dem Antrag des Vorstandes zur Listenverbindung mit der SVP deutlich zu.

Die zweite Entscheidung betrifft die Wahl des Stadtpräsidenten am 8. März. Dir drei offiziellen Kandidaten Andreas Wirth (SVP), Anders Stokholm (FDP) und Roland A. Huber (BDP) stellten sich an der Versammlung vor. Nach eingehender Diskussion haben sich die Mitglieder deutlich für Wirth entschieden und empfehlen diesen zur Wahl.

Vier Frauen und neun Männer

Folgende Personen kandidieren am 26. April für die EDU für den Gemeinderat: Christian Mader (bisher), Andreas Dennenmoser, Andreas Schori, Karin Schenkel, Daniel Werner, Matthias Guggisberg, Albert Knobel, Sonja Wirth, Hans Lüthi, Judith Heiniger, Martin Kronauer, Ernst Heierli und Katharina Leidendecker.