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DUSSNANG: «Bäckerin ist der beste Beruf»

Die 19-jährige Rebekka Bürgi lernt Bäckerin. Sie schätzt die Vielfalt ihres Berufes, die Teamarbeit und die Kreativität.
Rossella Blattmann
Die angehende Bäckerin Rebekka Bürgi in der Backstube. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Die angehende Bäckerin Rebekka Bürgi in der Backstube. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Rossella Blattmann

rossella.blattmann@thurgauerzeitung.ch

Es ist noch früh, und in Dussnang ist es neblig und kalt. In der Bäckerei Kornhaus werden seit den frühen Morgenstunden Teige geknetet, geformt und ­gebacken. Der Duft von frischem Brot macht sich breit, die Luft in der Back­stube ist feucht und warm.

Eingepackt in eine dicke Jacke kommt Rebekka Bürgi, Bäckerlehrtochter im zweiten Lehrjahr, gut gelaunt aus dem Tiefkühlraum heraus, wo sie die vor­bereiteten Teige geordnet hat. Bürgi ist in Dussnang unweit des Kornhauses aufgewachsen, wo sie auch heute noch im Elternhaus wohnt. Für die junge Frau stand nicht immer fest, dass sie einmal als Bäckerin ihre Brötchen verdienen würde. Sie habe während des zehnten Schuljahres auch als Floristin geschnuppert. Doch das sei nichts für sie gewesen. Eine Bezugsperson in ihrer Schule habe sie dann auf den Bäckerberuf aufmerksam gemacht. Nachdem sie Bäckerluft geschnuppert hatte, war der Fall für ­Rebekka Bürgi ziemlich bald klar. «Ich durfte im Kornhaus schnuppern, und ich wusste schnell: Bäckerin ist für mich der beste Beruf.»

Morgenstund hat Gold im Mund

Neben den hohen Temperaturen in der Backstube müssen sich angehende Bäcker auch an die frühen Arbeitszeiten in einer Bäckerei erst einmal gewöhnen. Für Bürgi beginnt ein normaler Arbeitstag unter der Woche um 3.30 Uhr frühmorgens, am Samstag bereits um Mitternacht. Dafür habe sie bereits um 12 Uhr mittags Feierabend. «Während andere noch arbeiten, kann ich den Tag in Ruhe geniessen», sagt sie.

Rebekka Bürgi gefällt die Teamarbeit in der Backstube des Kornhauses. «Ich geniesse es, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, und ich kann bei der Arbeit kreativ sein», fügt sie hinzu. Im Sommer 2018 geht Rebekka Bürgis zweijährige Lehrzeit zu Ende. Dann steht für sie die Lehrabschlussprüfung an. Sie sei sich bereits am Vorbereiten, sagt die angehende Bäckerin. «Das Dressieren mit dem Spritzbeutel muss ich aber noch üben.»

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