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DOPPELSPUR BEI ST.KATHARINENTAL: 15 Minuten schneller in Zürich

Die SBB bauen bei der Haltestelle St.Katharinental für 21 Millionen eine zweite Bahnlinie. Damit werden die Anschlüsse in Schaffhausen verbessert. Die Arbeiten dauern bis Ende 2018.
Donat Beerli
Westlich der Haltestelle St. Katharinental bei Diessenhofen wird an einem zweiten Gleis gebaut. (Bild: Donato Caspari)

Westlich der Haltestelle St. Katharinental bei Diessenhofen wird an einem zweiten Gleis gebaut. (Bild: Donato Caspari)

Donat Beerli

donat.beerli

@thurgauerzeitung.ch

Das Thurgauer Eisenbahnnetz wird fit gemacht: Mehr Züge, schnellere Verbindungen, bessere Anschlüsse. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 investieren Kanton, Bund, SBB und die anderen Bahnunternehmungen im Thurgau rund 300 Millionen Franken in die dafür notwendigen Bauprojekte.

Seit zwei Wochen wird auch bei St.Katharinental gebaut. Westlich der Haltestelle in Richtung Schlatt entstehen eine 1,1 Kilometer lange Doppelspur, ein neues Stellwerk sowie ein neues Stellwerkgebäude. Kostenpunkt: 21 Millionen Franken. Die Verbindungen der Seelinie zwischen Rorschach und Schaffhausen werden auf den neuen Fahrplan um ungefähr eine Viertelstunde verschoben, teilen die SBB mit. Dadurch profitierten die Reisenden in Schaffhausen von besseren Anschlüssen und damit einer kürzeren Reisezeit, sagt Reto Schärli, Pressesprecher der SBB. «Nach Zürich werden es zum Beispiel 15 Minuten weniger sein als heute.»

Wegen Arbeiten fallen einzelne Züge aus

Damit dies überhaupt möglich ist, muss der Kreuzungspunkt der Regionalverkehrszüge von Diessenhofen in den Raum St.Katharinental verlegt werden. Deshalb wird westlich der heutigen Haltestelle St.Katharinental eine sogenannte Doppelspurinsel gebaut. Deren Bau sowie derjenige des zweiten Gleises (siehe Infografik) bekommen die Reisenden zu spüren; es kommt zu mehreren Zugausfällen. «Meistens sind jedoch lediglich Verbindungen am Abend bis Betriebsschluss betroffen», versichert Reto Schärli. Die SBB informierten die Anwohner jeweils rechtzeitig im Vorfeld. Zudem würden auch Ersatzbusse verkehren.

Dies auch in der Woche vom ­ 24. bis 28. Juli – dann wird die Strecke Schaffhausen–Diessenhofen ganztägig gesperrt sein. Laut Schärli können manche Arbeiten – wie beispielsweise der Einbau zweier Weichen – nicht in den nächtlichen Arbeitsschichten ausgeführt werden. Deshalb bleibt die Strecke an diesen Tagen tagsüber gesperrt.

Abgesehen vom notwendigen Umsteigen auf die Ersatzbusse sieht Diessenhofens Stadtpräsident Walter Sommer beim Bau keine negativen Auswirkungen für die Einwohner seiner Gemeinde. Er freut sich, dass sie in Zukunft von einer schnelleren Reisezeit nach Zürich profitieren werden. «Das ist sicher ein Mehrwert für unsere Pendler.»

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