«Don Camillo» lebt weiter

HÖRHAUSEN. Emiliano Ferrara hat das Restaurant Don Camillo in Hörhausen nach einem Jahr Unterbruch wiedereröffnet. Unterstützt von Freundin Daniela Ferrara setzt er wie die Vorgänger auf Italianità.

Salome Preiswerk Guhl
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Lange war's still im «Don Camillo» Hörhausen. Mehr als ein Jahr war das Restaurant geschlossen, das die Eigentümer Manfredo und Elisabeth Barretta zuletzt führten. Altershalber zogen sie sich damals zurück und widmeten sich fortan ihrer Bed-and-Breakfast-Pension.

International erfahren

Seit Anfang April führt nun Emiliano Ferrara – zusammen mit seiner Freundin Daniela, die zufällig auch Ferrara heisst – mit italienischem Charme das Don Camillo, Barrettas stehen noch beratend zur Seite. Ferrara stammt – wie sein Verpächter Manfredo Barretta – aus den Abruzzen, ist gelernter Koch und hat Erfahrungen in Venedig, Florenz, London, Luzern, St. Moritz und zuletzt in Zürich bei Marché-Mövenpick als Chef de Partie gesammelt. Ferrara sagt: «Die grossen Unternehmen habe ich gesehen, nun will ich mein eigener Chef sein.»

Im Alltag bewähren

Schon am Eröffnungstag wurden er und sein Team von den zahlreichen Gästen überrumpelt. Ferrara ist sich bewusst, dass sein Metier im Alltag jedoch ein hartes Pflaster sein wird und er sich zuerst einen Namen machen muss. Mit seinen selbstgemachten Spezialitäten will er aus der grossen Masse herausstechen. Teigwaren und Desserts werden nach Grossmutter Art zubereitet.

Die Menus wechseln, je nach Saison. Auch schwarzen Trüffel hat Ferrara im Angebot. Abends ergänzen Pizze die Speisekarte, welche abgeholt werden können. Ferrara hat nebst einem guten Hauswein auch Tropfen aus dem Veneto, dem Piemont, den Abruzzen und der Toscana im Angebot.

Weitere Informationen gibt es auf auf Facebook: Don Camillo Da Emiliano Ferrara.