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DIESSENHOFEN: Vier Schulleiter als Garanten

Die Volksschulgemeinde orientierte am Dienstag an einer öffentlichen Veranstaltung über die Ergebnisse der Beurteilung durch den Kanton. Es gibt fast nur gute Noten, einzig die Schulhausregeln setzen nicht alle gleich um.
Dieter Ritter
Als nächstes will die Volksschulgemeinde Diessenhofen am Standort Schlattingen (Bild) ausbauen. An der Schulgemeinde im November soll darüber informiert werden . (Bild: Dieter Ritter)

Als nächstes will die Volksschulgemeinde Diessenhofen am Standort Schlattingen (Bild) ausbauen. An der Schulgemeinde im November soll darüber informiert werden . (Bild: Dieter Ritter)

DIESSENHOFEN. Ein Team des Kantonalen Amtes für Volksschulen besuchte im Frühjahr 2016 Unterrichtsstunden und befragte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrpersonen. Es stellte der Schule ein gutes Zeugnis aus. «Die Resultate waren wiederum sehr erfreulich, wie bei der letzten Evaluation vor sieben Jahren», sagt Schulpräsident Jörg Sorg an der Präsentation der Ergebnisse am Dienstagabend. Der Bericht habe gezeigt, dass die Schulgemeinde auf dem Weg zur vor acht Jahren vorgestellten Vision sei. Die Lehrpersonen an allen Standorten der Volksschulgemeinde Diessenhofen (VSGDH) – Basadingen, Diessenhofen, Schlatt und Schlattingen – seien engagiert und motiviert, schrieb das Team in seinem Bericht.

Einen wesentlichen Anteil an der guten Qualität der VSGDH hätten die vier Schulleiter, sagte Sorg. Der Kanton schlage für eine vergleichbare Schulgemeinde nur zwei Schulleiter vor und das reiche für die Administration, nicht aber für die Unterstützung der Lehrpersonen. «Es ist nicht selbstverständlich, dass bei annähernd 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und etwa 800 Schülern alles klappt.»

Schulhaus Schlattingen wird ausgebaut

Gemäss Bericht ist die Schulführung bemüht, dass alle Standorte aufrechterhalten werden. «Das ist ein Politikum und war in jüngster Vergangenheit nicht immer einfach» sagt der Präsident weiter. Das nächste Bauprojekt sei ein Ausbau des Schulhauses Schlattingen. «Näheres gibt die Baukommission an der Budgetgemeinde vom 21. November bekannt. Sie wird dann einen Projektierungskredit beantragen», stellte Schulbehördemitglied Hansruedi Stör in Aussicht.

Die Schulleiterin Natalie Mokalis, Primarschulen Schlatt und Schlattingen, und die Schulleiter Urs Steinacher, Primarschulen Basadingen und Diessenhofen und Roland Dorer, Sekundarschule, erklärten die Ergebnisse der Evaluation aus der Sicht ihrer jeweiligen Schulen. Mokalis erklärte, sie sei erst seit 1. August dieses Jahres im Amt, also nach der Evaluation. Sie bestätigte das gute Verhältnis ihrer Schule zu den Eltern, das im Bericht hervorgehoben wurde. Sie habe sich sehr darüber gefreut, dass am ersten Schultag etwa dreissig Eltern im Klassenzimmer erschienen, um die neuen Schüler zu begrüssen. Steinacher wies auf die Schulanlagen hin, welche im Bericht als schön und grosszügig beschrieben werden. Es freue ihn, dass die Schüler die Anlagen auch in ihrer Freizeit nutzen, sagte er. Dorer zeigte sich selbstkritisch. «Die Lehrpersonen setzen Schulhausregeln unterschiedlich um», habe das Evaluationsteam gerügt. Er sei daran, dies zu verbessern, versprach Dorer.

Die Fachstelle Schulevaluation untersucht als unabhängige Institution periodisch die Qualität der Schulen im Thurgau, in Diessenhofen 2009 und nun dieses Jahr. Der Bericht helfe der Schule, sich weiterzuentwickeln.

Jörg Sorg Schulpräsident (Bild: Gudrun Enders)

Jörg Sorg Schulpräsident (Bild: Gudrun Enders)

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