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DIESSENHOFEN: Städtli tritt wieder in die Pedale

Der Radrennclub Diessenhofen führt in diesem Jahr zum 38. Mal ein Auffahrtsrennen durch. 2017 musste das Organisationskomitee das Velorennen absagen – damals gab es zu wenige Anmeldungen.
Dieter Ritter
Früher waren Start und Ziel des Velorennens beim Bahnhof, dieses Jahr sind sie bei der Lettenhalle zu finden. (Bild: Markus Spengler/PD)

Früher waren Start und Ziel des Velorennens beim Bahnhof, dieses Jahr sind sie bei der Lettenhalle zu finden. (Bild: Markus Spengler/PD)

Dieter Ritter

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Beim Auffahrtsrennen hat sich einiges geändert. So werden beispielsweise Start und Ziel verlegt. Neu sind sie bei der Lettenhalle zu finden, nicht wie in früheren Jahren beim Bahnhof. Anschliessend führt das Rundstreckenrennen nach Basadingen, dann über den Geisslibach und via Willisdorf zurück. Eine Runde misst 4,45 Kilometer.

Schüler und Jugendliche können sich neu in fünf Alterskategorien anmelden, für Frauen gibt es deren zwei. «Für Elitefahrer und Damen Elite können wir aus Zeitgründen keine Startgelegenheit anbieten», sagt Markus Spengler, Präsident des Radrennclubs Diessenhofen.

Moderne Technik für die Zeitmessung

Auch Preisgelder wird es geben. Sie richten sich nach dem Reglement von Swiss Cycling. Der Sieger des Hauptrennens erhalte knapp 200 Franken. «Reich wird man also nicht», sagt Spengler. Für die Zeitmessung kommt moderne Technik zum Einsatz. Funk-Kommunikationsgeräte, Transponder genannt, identifizieren die Sportler und protokollieren ihre genaue Zeit.

In den vergangenen Jahrzehnten fand immer an Auffahrt ein Velorennen statt mit Start und Ziel vor dem Bahnhof Diessenhofen. Nur einmal musste es abgesagt werden. Im vergangenen Jahr gingen zu wenig Anmeldungen ein. «In einer Kategorie hatten sich nur zwei Teilnehmer angemeldet», sagt Spengler. Aus Kostengründen wird in diesem Jahr der Anlass zur Lettenhalle verlegt. Das Sportnetz Unterthurgau führt dort das Gemeindeduell «Schweiz bewegt» durch und stellt die entsprechende Infrastruktur auch dem Radrennclub Diessenhofen zur Verfügung. Das Radrennen wird für das Gemeindeduell aber nicht gewertet.

Früher fuhren noch weltbekannte Profis mit

In den Siebzigerjahren war das Auffahrtsrennen in Diessenhofen ein Grossereignis. Es wurde als Kriterium durchgeführt. Dabei musste ein kurzer Rundkurs mehrmals gefahren werden. Bei jeder Zieldurchfahrt erhielten die schnellsten Teilnehmer fünf Punkte. Sieger war nicht, wer am Schluss des Rennens als erster ankam, sondern wer am meisten Punkte sammelte, sagt Spengler. Weltbekannte Profis wie Eddy Merckx aus Belgien, der Däne Ole Ritter und Felice Gimondi aus Italien nahmen damals teil. «Dies wäre heute nicht mehr möglich, die Gagen sind nicht mehr zu finanzieren», bedauert Spengler. Er vermutet, dass die Punktewertung bei den jungen Fahrern heute nicht mehr beliebt ist. Deshalb wird das Auffahrtsrennen bis auf Weiteres als Rundstreckenrennen gewertet. Dennoch: «Das Auffahrtsrennen bleibt aber ein Traditionsanlass –und wird eine Neuausrichtung erleben.»

Hinweis

Das Auffahrtsrennen findet am 30. Mai statt. Anmeldeschluss ist am 19. April. Weitere Infos unter: www.rrc-diessenhofen.ch.

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