Diessenhofen schliesst mit einem Ertragsüberschuss

DIESSENHOFEN. Die Gemeinde Diessenhofen blickt auf ein gutes finanzielles Jahr zurück. Das Rechnungsergebnis 2013 ist laut einer Mitteilung der Stadt positiver, als es das Budget vorsah.

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DIESSENHOFEN. Die Gemeinde Diessenhofen blickt auf ein gutes finanzielles Jahr zurück. Das Rechnungsergebnis 2013 ist laut einer Mitteilung der Stadt positiver, als es das Budget vorsah. Bei einem Umsatz von 8,3 Millionen Franken resultiert in der laufenden Rechnung ein Ertragsüberschuss von 6181 Franken, «wobei über die budgetierten Abschreibungen hinaus fast ebenso hohe zusätzliche Abschreibungen erfolgen», schreibt die Stadt.

2,5 Millionen Franken

Über die Rechnung entscheiden die Diessenhofer an der Gemeindeversammlung am Freitag, 11. April, ab 20 Uhr in der Rhyhalle. Der Stadtrat beantragt, «nebst den budgetierten Abschreibungen von 730 100 Franken zusätzliche Abschreibungen von 669 563 Franken zu tätigen und den Ertragsüberschuss dem Eigenkapital zuzuweisen», heisst es in der Botschaft. Das Nettovermögen würde sich damit auf 2,5 Millionen Franken erhöhen.

Das bessere Ergebnis kam wegen höherer Steuererträge sowie des Verkaufs einer Landparzelle an der Schützenstrasse zustande. Ebenfalls ins Gewicht fallen die tieferen Ausgaben, so hat die Stadt insbesondere bei den Personalkosten das Budget nicht ausgeschöpft. Weniger als vorgesehen musste Diessenhofen auch in der öffentlichen Sozialhilfe ausgeben.

Die 2000-Watt-Gesellschaft

An der Gemeindeversammlung entscheiden die Stimmbürger zudem über Einbürgerungen. Nach den offiziellen Traktanden orientiert Sven Fitz (Energie Fachleute Thurgau) über die 2000-Watt-Gemeinde Diessenhofen. Die Energiekommission hat den Energieverbrauch sowie die Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien untersucht und festgestellt, dass sich Diessenhofen bis 2050 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien versorgen könnte. Um den Pro-Kopf-Verbrauch auf unter 2000 Watt zu senken – derzeit beträgt er in Diessenhofen 4300 Watt –, müssten die Menschen aber auch ihre Gewohnheiten betreffend Mobilität und Stromverbrauch ändern. (mz)