DIESSENHOFEN: Qual der Kampfwahl

Drei Kandidaten für zwei vakante Sitze: So präsentiert sich die Ausgangslage vor der Ersatzwahl für die Nachfolge von Urban Brütsch und Markus Birk im Stadtrat.

Samuel Koch
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Das Städtchen Diessenhofen mit seiner markanten Rheinbrücke. (Bild: Andrea Stalder)

Das Städtchen Diessenhofen mit seiner markanten Rheinbrücke. (Bild: Andrea Stalder)

Samuel Koch

samuel.koch@thurgauerzeitung.ch

Das Rheinstädtchen wählt am kommenden Sonntag in einer Kampfwahl einen Teil seiner Exekutive neu. Nach dem Rücktritt von Urban Brütsch (CVP) und der Wahl von Markus Birk (SP) ins Stadtpräsidium sind im Stadtrat von Diessenhofen für den Rest der Legislatur bis 2019 zwei Sitze frei. Zur Wahl stellen sich August Keller (CVP), Kevin Kern (FDP) und Michael Stamm (SVP).

August Keller rückte bereits im Frühjahr ins Rampenlicht, als er im Kampf ums Stadtpräsidium gegen Markus Birk mit 407 gegen 641 Stimmen unterlag. Der 52-jährige Architekt und Bauökonom sitzt im Verwaltungsrat der Raiffeisen Untersee-Rhein und präsidiert den Kunstverein Diessenhofen. In seiner Freizeit ist er gerne zu Hause mit seiner Frau im Garten oder geht im Rhein baden. «Die Begegnung mit Menschen und angeregte Diskussionen sind ein wichtiger Teil meiner Freizeit», meint er. Daneben will er die Welt und ihre Facetten entdecken und sich mit Politik, Kultur, Fechten, Skitouren und Sport entspannen.

Junge Kandidaten von FDP und SVP

Von den Freisinnigen bewirbt sich Kevin Kern. Der 31-jährige Speditionsleiter und Unternehmer engagiert sich als Vorstandsmitglied bei den Pontonieren Diessenhofen. In seiner Freizeit verbringt er – ob als Pontonier oder Fischer – viel Zeit am oder auf dem Rhein, um einen Ausgleich zum hektischen Alltag zu schaffen. Gerne trifft er sich aber auch mit Freunden und Bekannten und geniesst gemütliche Stunden zu Hause.

Von politisch rechts geht Michael Stamm von der SVP ins Rennen um die zwei freien Sitze im Stadtrat. Der 36-jährige Vertriebsangestellter hat bisher noch kein politisches Amt ausgeübt. Trotzdem sagt er: «Im Stadtrat mitzuwirken hat mich schon immer interessiert.» Stamm will sich für Diessenhofen einsetzen und seinen Beitrag für die hohe Lebensqualität leisten.

Wer schliesslich im Diessenhofer Stadtrat Platz nehmen wird, entscheidet das Stimmvolk am Sonntag an der Urne.