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DIESSENHOFEN: Nordische Klänge im Rathaus

Das schweizerisch-färöische Duo Nordic spielte zum Rathauskonzert gross auf. Das Publikum reagierte begeistert.
Das Duo Nordic mit Ólavur Jakobsen (Gitarre) und Monika Stauss Joensen (Violine). (Bild: Dieter Ritter)

Das Duo Nordic mit Ólavur Jakobsen (Gitarre) und Monika Stauss Joensen (Violine). (Bild: Dieter Ritter)

Am Sonntagabend gastierte das Duo Nordic von den Färöer-Inseln zu einem Rathauskonzert in Diessenhofen. Alle rund hundert Stühle im barocken Saal im ersten Obergeschoss waren besetzt. Die beiden Musiker Ólavur Jakobsen (Gitarre) und Monika Stauss Joensen (Violine) eröffneten das abwechslungsreiche Programm mit zwei schönen, einschmeichelnden Melodien, dem «Centone di Sonate» von Niccolo Paganini und dem romantischen «Duo Concertant» von Mauro Giuliani.

Sehr schön war auch die eher schwermütige Melodie von «Solvejgs Lied» anzuhören. Edvard Grieg komponierte sie als Bühnenmusik zum dramatischen Gedicht Peer Gynt. Mit Zwischenbemerkungen und Anekdoten lockerten die Musiker das Programm auf. «Alle, die einschlafen, werden jetzt wieder wach», sagte Stauss Joensen als Einleitung zu «Banjo and Fiddle», einem extrem schnellen Stück. Als Abschluss des Programms spielten die Musiker die ungarische Zigeunermelodie «Czardas». Es ist die erfolgreichste Komposition von Vittorio Monti. Der rassige Volkstanz geht ins Ohr. Die Zuhörer waren begeistert und forderten mit rhythmischem Klatschen Zugaben. Mit beschwingten Appenzeller Tänzen setzten die Musiker dem grossartigen Konzert das Sahnehäubchen auf. Stauss Joensen und Jacobsen treten als Duo Nordic auf. Beide leben auf den Färöer-Inseln im Atlantik, zwischen Island und Norwegen. Sie lehren an der färöischen Musikschule und geben Konzerte in ganz Europa. Stauss Joensen ist gebürtige Schweizerin. Ihr Konzertdiplom machte sie an der Royal School of Music in London. Jacobsen wuchs auf den Färöern auf. Er studierte Musik in Kopenhagen und Paris.

Dieter Ritter

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

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