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DIESSENHOFEN: Kerngesunde Finanzen

An der ersten Gemeindeversammlung, die Stadtpräsident Markus Birk leitete, nahmen 221 Stimmberechtigte teil. Birk konnte erfreuliche Zahlen präsentieren. Zudem gab es sechs Einbürgerungen.
Thomas Brack
Der neue Stadtpräsident Markus Birk leitete seine erste Gemeinde­versammlung souverän. (Bild: Thomas Brack)

Der neue Stadtpräsident Markus Birk leitete seine erste Gemeinde­versammlung souverän. (Bild: Thomas Brack)

Thomas Brack

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Glücklich die Gemeinde, bei welcher gute Nachrichten über solide Finanzen und kräftige Investitionen zum «courant normal» gehören. Das ist für die Gemeinde Diessenhofen der Fall, denn wie sein Vorgänger Walter Sommer – der übrigens als Ehrenbürger inmitten der 221 Stimmberechtigten sass – konnte auch Markus Birk an der erstmals von ihm geleiteten Gemeindeversammlung erfreuliche Tatsachen und Zahlen präsentieren.

Etliche waren wohl aus Neugierde gekommen, um selber feststellen zu können, «wie sich denn der Birk da vorne wohl anstellt», meinte der neue Stadtpräsident zu Beginn. Und bezüglich Kompetenz und souveräner Versammlungsleitung brauchte sich Birk nicht in den Schatten seines Vorgängers zu stellen.

Viele Investitionen fliessen in Strassensanierungen

Dank ausgezeichneter Finanzlage können kräftige und zahlreiche Investitionen getätigt werden. Viele fliessen in Strassensanierungen oder beispielsweise den Bau eines Geh- und Fahrwegs zwischen «Tote Maa» und der Brücke über die T13, damit die Willisdorfer sicher zur Thurbo-Haltestelle St. Katharinental gelangen können. Es steht auch der Ersatz der 20 Jahre alten Wischmaschine an.

Des Weiteren sind die beiden Reservoirs auf dem Buchberg und die Leitung zum Kundelfingerhof zu sanieren. Die Anlagen der Elektrizitätsversorgung wie die verschiedenen Trafostationen bedürfen ebenfalls der Erneuerung. Alle diese und weitere Investitionen können dank der stabilen Finanzlage mit eigenen Mitteln bezahlt werden.

Die geplanten Investitionen betragen brutto 1'030'000 Franken – und netto 920'000 Franken; in der Höhe von 1'037'900 Franken sollen Abschreibungen erfolgen. Der Voranschlag 2018 lässt ausserordentliche Abschreibungen hinsichtlich der Restbuchwerte älterer Investitionen zu, wie beispielsweise der Sporthalle Letten von 100'000 Franken und 50'000 Franken für die elektronische Datenverarbeitung (EDV).

Mit dem resultierenden Finanzierungsüberschuss von 379'900 Franken kann die Vermögenslage wiederum verbessert werden und der Steuerfuss bleibt unverändert tief bei 47 Prozent. Der Souverän bewilligt den Voranschlag 2018 des Stadtrates ohne Gegenstimme.

Rückbau der stinkenden Unterflurcontainer

Einen «Tolggen» im Reinheft gibt es freilich: Der Rückbau der stinkenden Unterflurcontainer in der Altstadt kommt die Stadt auf 40000 Franken zu stehen. Birk entschuldigte sich für den stadträtlichen Fehlentscheid und versprach, diese Kosten an anderen Orten einzusparen, ohne dass dies der Bürger bemerke.

Eingangs der Gemeindeversammlung hatte Stadtrat Urs Sommerhalder die formellen Voraussetzungen für eine Einbürgerung erläutert. Die Einbürgerungsgesuche von Baris Aydin und seiner Tochter Beyza, Vezir Ismilji, Dejan Vrhovac, Manuel Filipe Pinto de Mirahlhos und Rossella Falcone wurden schliesslich vom Souverän mit deutlichem Mehr gebilligt.

Um 21.15 Uhr hatte Markus Birk die Feuerprobe bestanden und seine erste Gemeindeversammlung erfolgreich geleitet. Zur Feier des Tages wurden die Bürgerinnen und Bürger zum Apéro geladen.

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