DIESSENHOFEN: In Vollmontur durchs Städtchen

Angehende Atemschutzspezialisten der Feuerwehr mussten zur Ausbildung antreten. Den Umgang mit den Gerätschaften trainierten sie auch auf dem Spielplatz.

Drucken
Teilen
Mit Flasche und Maske unterwegs auf der Kletterburg. (Bild: PD)

Mit Flasche und Maske unterwegs auf der Kletterburg. (Bild: PD)

Manchmal müssen Feuerwehrleute in verrauchte Räume vordingen, um die Flammen zu bekämpfen oder Menschen zu retten. Dieser Rauch ist hoch giftig und kann bereits nach wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen. Um sich davor schützen zu können, sind Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten vergleichbar mit Taucherausrüstungen ausgerüstet. Entsprechend müssen Feuerwehrleute, wie auch Taucher, speziell ausgebildet und fit für den Einsatz mit diesen lebenswichtigen Geräten sein.

Vor kurzem fand für die Feuerwehr der Region Diessenhofen ein solcher Kurs statt mit acht angehende Atemschützern, sieben Männer und eine Frau. Nachdem sich die Kursteilnehmer erste theoretische Grundlagen erarbeitet hatten, ging es daran, die Gerätschaften kennen zu lernen und erste praktische Erfahrungen im Umgang mit der Ausrüstung zu sammeln. Dies ­geschah etwa auf einem sogenannten Eingewöhnungsmarsch, einem «Spaziergang», von anderthalb Kilometern durch Diessenhofen. Zum Abschluss des Rundgangs gab es eine Ehrenrunde über den Spielplatz, um die Flaschen leer zu bekommen. (red)

Weitere Informationen unter www. feuerwehr-diessenhofen.ch oder am Info-Abend am 4. De­zem­ber, 19 Uhr im Feuerwehrdepot