DIESSENHOFEN: Für ganzes Spektrum von gesund bis krank

Die Perspektive Thurgau hat den letzten Schritt ihrer Reorganisation abgeschlossen und an der Basadingerstrasse 12 eine neue Fachstelle eröffnet. Für das Stadtpräsidium ist das Standortförderung für das Rheinstädtchen und die ganze Region.

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Geschäftsleiter Markus van Griusven (Mitte) und das Perspektive-Team der neuen Fachstelle. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Geschäftsleiter Markus van Griusven (Mitte) und das Perspektive-Team der neuen Fachstelle. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

«Mit der neuen zentralen Fachstelle sind es total sieben im Kanton, damit sind alle Regionen gut versorgt», sagte Markus van Grinsven, Geschäftsleiter Perspektive Thurgau, an der Eröffnung der neuen Fachstelle in Diessenhofen vom Donnerstag. Was zuvor an verschiedenen Standorten verstreut angesiedelt war – Fachbereiche der Mütter- und Väterberatung, Paar-, Familien- und Jugendberatung, Suchtberatung, Gesundheitsförderung und Prävention – befindet sich nun alles unter einem Dach an der Basadingerstrasse 12.

Die Perspektive Thurgau ist als Gemeindezweckverband eine Non-Profit-Organisation und sieht die Beratung und Information von Menschen als Kerngeschäft. Der neue Stadtpräsident von Diessenhofen, Markus Birk, sieht diese Eröffnung auch als Standortförderung für das Städtchen und die Region. Markus van Grinsven fand herzliche Dankesworte für die pragmatische Art der Stadtbehörde. «Stadtpräsident Walter Sommer hat kurz nach dem ersten Telefonat angerufen und gesagt, er habe ein Haus, das passt.» Es passt hervorragend, das ehemalige Casino, dann Grundbuchamt und Notariat und jetzt Perspektive-Begegnungszentrum.

Präsentation der einzelnen Fachbereiche

Die einzelnen Mitarbeiter stellten ihre Fachbereiche vor. «Wir machen auch Hausbesuche», erklärte Beraterin Susi Trachsler. Das Team mit Doris Grauwiler, Ursula Blumer, Susi Trachsler, Silvia Huber, Florian Schuppisser und Franziska Aepli baute in seine Präsentationen auch Fälle ein,(natürlich anonym wegen der Schweigepflicht), welche Vielfalt an Aufgaben im «Sozialhilfe-Dschungel» angepackt werden müssen. Aus mehreren Gründen ist es wichtig, sich rechtzeitig um Hilfe zu kümmern, von gesund bis krank, von Übergangskrisen bis zu echten Suchtproblemen. Herauszufinden, was die wirklichen Probleme sind, sei besonders bei Jugendlichen angesagt.

Einer der wichtigsten Gründe ist die Prävention und die Dienstleistung «aus einer Hand», um Überschneidungen zu vermeiden. Befragt nach der Erfolgsquote, erklärte Markus van Grinsven: «Eine Nachbefragung bei den betroffenen Personen hat ergeben, dass bei rund 95 Prozent eine Veränderung eingeläutet wurde. Das ist eine hohe Quote.» (kü)

www.perspektive-tg.ch